Titelaufnahme

Titel
Genossenschaftliche Schaukäserei / von Fabian Lutter
Weitere Titel
Cooperative cheese dairy
VerfasserLutter, Fabian
Begutachter / BegutachterinSteixner, Gerhard
ErschienenWien, 2017
Umfang147 teilweise gefaltete Seiten : 2 gefaltete Beilagen
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zusammenfassung in englischer Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Architekturentwurf / Neubau GENOSSENSCHAFTLICHE SCHAUKÄSEREI
Schlagwörter (EN)Architectural design / COOPERATIVE CHEESE DAIRY
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-93811 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Genossenschaftliche Schaukäserei [47.6 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Heimische Milchbauern stehen vor wirtschaftlichen Herausforderungen. Das Prinzip 'Wachsen oder Weichen' stößt vor allen in den Bergregionen an seine Grenzen und kleine Berglandwirtschaften haben kaum ein Chance, dem Druck des fallenden Milchpreises standzuhalten. Bekannt sind die hohe Qualität der Heumilch aus den Bergregionen und die damit verbundenen Absatzchancen. Dies kann als Ausgangspunkt genommen werden, um eine Strategie zu entwickeln - eine standortangepasste Milchproduktion und Milchverarbeitung sowie deren Vermarktung mit Fokus auf hohe Wettbewerbsfähigkeit und möglichst hohe Wertschöpfung. Heimischen Milchbetrieben wird die Möglichkeit geboten, ihre Bio-Heumilch zu fairen Preiskonditionen an eine genossenschaftliche Schaukäserei zu liefern. Das geplante Gebäude erfu-llt die Funktionen von Käseproduktionsstätte und Schaukäserei, in der die Besucher den Prozess des Käsens real mitverfolgen. Durch die Möglichkeit des Beobachtens und durch weitere Informationen vor Ort wird das Produkt Käse und dessen Entstehung dem Besucher näher gebracht und erfährt dadurch eine Wertsteigerung. Die Architektur der Schaukäserei fungiert als Teil des Marketings, ähnlich der Weinarchitektur der ju-ngeren Vergangenheit, mit dem Ziel - weg vom reinen Funktionsbau, hin zu innovativer Architektur. Das Gebäude wirkt nicht als Fremdkörper im Ortsverband und fällt dennoch auf. Auf der einen Seite stellt es einen schlichten Baukörper mit ortsu-blichem Satteldach dar, auf der anderen Seite wird durch Verfremdung des Baukörpers eine signifikante Form geschaffen.

Zusammenfassung (Englisch)

Austrian dairy farmers are facing an economic challenge. Small dairy farms hardly have a chance to withstand the pressure of dropping milk prices. The high quality of haymilk from the mountainous regions is well known. Linked to the high quality are the sales opportunities. This can be taken as a starting point in order to develop a strategy for the region - site appropriate dairy farming and milk processing and adapted marketing with focus on high competitiveness and a high value added. Small dairy farms are given the opportunity to deliver their organic hay-milk at fair price conditions to a cooperative 'show cheese dairy'. The planned building fulfills the function of a cheese production facility and a show cheese dairy, in which the visitors follow the process of making cheese. Due to the opportunity to observe and due to additional information on site, the visitors are given an understanding of the product cheese and its making which means an increase in value for the product. The architecture of the show cheese dairy serves as part of the marketing, like the wine architecture of the recent past - aiming to get away from the pure functional building, to innovative architecture. The building is not a foreign object in the local building structure, but nevertheless it stands out. On the one hand it is a simple building with a customary local saddle roof and on the other hand a significant form gets created by defamiliarization.