Titelaufnahme

Titel
Stadtsport im Spannungsfeld zwischen öffentlicher Bereitstellung und Selbstorganisation von Sportflächen / von Huber Christoph
Weitere Titel
City-sports in an area of conflict between public provision and self-organization of sport areas
VerfasserHuber, Christoph
Begutachter / BegutachterinSemlitsch, Emanuela
ErschienenWien, 2016
Umfang123 Seiten : Illustrationen, Diagramme, Karten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Stadtsport / Selbermachen / Öffentlicher Raum / Bottom-up / Selbstorganisation / Stadtplanung
Schlagwörter (EN)City-Sports / Do-it-yourself / public space / bottom-up / self-organization / urban planning
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-93314 Persistent Identifier (URN)
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Stadtsport im Spannungsfeld zwischen öffentlicher Bereitstellung und Selbstorganisation von Sportflächen [12.67 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Sport findet statt - nicht nur hinter verschlossenen Türen wie etwa Sportstätten und Fitness-Studios, sondern wird vermehrt auch im öffentlichen Raum praktiziert und ausgelebt. In Stadträumen ergeben sich hier neue Formen des Sportes, der hier als Stadtsport definiert wird. Dieser stellt unterschiedliche Ansprüche auf den gegebenen öffentlichen (Stadt-)Raum und nimmt diesen zur Sportausführung unterschiedlich ein. Raumaneignung und Raumbeanspruchung für Sportzwecke sind hier zentrale Kriterien des Stadtsportes, die auch die Selbstorganisation umfasst. Hier zeigen sich Spannungsfelder zwischen Bereitstellung und individueller Selbstorganisation im öffentlichen Raum. Letzteres findet sich vermehrt auch in DIY-Initiativen (Do-it-yourself) wieder, wie beispielsweise der selbstorganisierte Skatepark ALM DIY auf dem ehemaligen Nordbahnhofareal im 2. Wiener Gemeindebezirk zeigt. Dieser stellt auf die aktive Veränderung des öffentlichen Raumes für individuelle Bedürfnisse ab, um diese im Stadtraum ausleben zu können. Dies produziert jedoch auch Nutzungskonflikte. Diese Aktionen können zudem auch als Interventionen im öffentlichen Raum gesehen und interpretiert werden, die durch mediales Aufsehen und Öffentlichkeitsarbeit auf Fehlentwicklungen in der öffentlichen Sportplanung aufmerksam machen wollen. Wie kann in diesem Spannungsfeld somit das Zusammenspiel zwischen Stadt und Sport im Sinne von Bereitstellung und individueller Selbstorganisation verbessert werden? Welche Ansprüche stellen DIY-Initiativen mit Sportbezug auf bestehende Planungsstrukturen? Und welche Chancen und Potenziale können sich aus diesem Sachverhalt ergeben, die zudem einen Mehrwert für die Gesellschaft darstellen und auf ein Planungsverständnis verändernd wirken können? Diesen Fragen soll im Rahmen der vorliegenden Diplomarbeit durch Literaturrecherchen, dem Vergleich von selbstorganisierten Fallbeispielen mit Sportbezug sowie durch Experteninterviews zur Situation in Wien nachgegangen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

People are doing sports and physical workouts of any sort - not only behind closed doors, as in clubs of any sort or fitness studios, but in increasing numbers at places that are dedicated to the public. Especially in densely populated areas new ways of working out are shaping up, defined as "city sports". This new movement comes in different shapes, each of them having different requirements on how public areas need to be shaped. Using and occupying public space for different varieties of sports is what it then comes down to, and often this reshape of areas is not done top down, but rather bottom up. These two very different approaches of creating change in public areas often create friction. An example for a do it yourself initiative (DIY) is the self-organised skatepark ALM DIY, situated at the area of former northern trainstation in the 2. Viennese district. This initiative targets for changing the public area to their needs in order for enabling individuals to live their sport. Exactly that mission is what creates friction with other interest groups, as it is occupation of public space for a more or less personal goal. Furthermore, their doing may be seen as putting pressure onto the public sector, as their media coverage and public relations initiatives reveals mistakes made by the city-governments responsibles for public sports. When the primary target is offering possibilities for the public to exercise their favourite sport, how can this area of conflict between public sector and DIY initiatives be put aside for the better? Which requests for change to the increased number of popping up DIY initiatives put onto public planning structures? Which chances, as well as risks, do evolve due to this situation - and can they produce additional value for both the society, as a user of outcome, as well as for the public planning process? Those questions shall be answered in this thesis, via literature research, comparing examples of DIY-initiatives with focus on sports as well as interviews with experts when it comes to the actual situation in Vienna.