Titelaufnahme

Titel
A hospital is not a tree : Die Re-Urbanisierung von Krankenhaus und Gesundheit / von Magdalena Maierhofer
Weitere Titel
A hospital is not a tree
VerfasserMaierhofer, Magdalena
Begutachter / BegutachterinScheuvens, Rudolf
ErschienenWien, 2016
Umfang234 Seiten : Illustrationen, Karten, Pläne
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Krankenhaus / Stadt
Schlagwörter (EN)hospital / urban planning
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-92217 Persistent Identifier (URN)
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Zusammenfassung (Deutsch)

A hospital is not a tree. Ein Krankenhaus ist vielmehr eine kleine Stadt: ein Netzwerk aus medizinischen und nicht medizinischen Räumen, Wegen, Abläufen und Begegnungen. Es ist Teil der alltäglichen Lebenswelten von Patientinnen, Besuchern, Mitarbeiterinnen und auch der Menschen, die in der nahen Umgebung wohnen. Als wichtiger Baustein des urbanen Geflechts hat das Krankenhaus großen Einfluss auf die Entwicklungen in der Stadt. Die Form des Krankenhauses war immer Ausdruck dafür, welche Rolle Gesundheit in unserer Stadt spielt. Anhand der historischer Entwicklungen wird die Re-Integration des Krankenhauses in die Stadt und die Re-Urbanisierung der Gesundheit erzählt. Wenn sich Gesundheit und Krankenhaus verändern, bringt das Auswirkungen auf die Stadt mit sich. Die in der Arbeit beschriebenen Re-Urbanisierungen finden gerade statt, sind ein kontemporäres Phänomen. Krankenhausund Gesundheit überwinden ihre baulichen und disziplinären Grenzen und drängen in den urbanen Raum. Es wird der Frage nachgegangen, was diese Verflechtungen zwischen Krankenhaus, Gesundheit und Stadt für einzelnen Strukturen bedeuten. Schließlich drängt sich die Frage auf: Wird sich das Krankenhaus in der Stadt auflösen, und wenn ja, wird dann die ganze Stadt zum Behandlungsraum? Im Re-Urbanisierungsprozess steckt enormes Potenzial für das Krankenhaus der Zukunft, für die Gesundheitsförderung und für die Stadt selbst. Gleichzeitig zeigt der Blick in die Geschichte wie vorsichtig man mit der euphorischen Vergesundheitlichung der Stadt umgehen muss. Die vorliegende Arbeit zeigt Gefahren und Potenziale des urbanisierten Krankenhauses in der gesunden Stadt auf.

Zusammenfassung (Englisch)

A hospital is not a tree. We shall imagine it as a small town, a micro-city: a network of medical and non-medical spaces, pathways, procedures and encounters. It is a part of every-day life for patients, visitors and relatives, its employees and the people living in the neighbourhood. Representing an important piece of the urban puzzle the hospital exerts significant influence on the city¿s development. On the other hand, the hospital itself always epitomised the role of health in our cities. Along the lines of the past 250 years' historical developments the thesis explains the re-integration of the hospital into the city as well as the re-urbanisation of health. Changes in health and hospital planning bring along changes for the city as a whole. At this very moment, re-urbanisation is taking place; it grew to be a contemporary phenomenon. Against this backdrop the thesis examines the linkages between hospitals, health and the city and sheds a light on the repercussions of these relations on the single entities. Finally, the considerations lead to question the very existence of the hospital: in the future, will it still be there? If not, will the city absorb all its functions and mutate into one giant treatment area? The process of re-urbanisation surely offers a big promise for the development of future hospitals, health promotion and for the city itself. As history, we must be very careful when euphorically embracing holistic approaches to health (or to healthism). In this light, the thesis points out disadvantages and potential benefits of the urbanised hospital in a healthy city.