Titelaufnahme

Titel
Other strategies for other places : strategies for the informal markets and workers of the Warwick Junction in Durban, South Africa / von Dorothee Huber
VerfasserHuber, Dorothee
Begutachter / BegutachterinMooshammer, Helge
ErschienenWien, 2016
Umfang193 Seiten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in deutscher Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Stadtentwicklung / informelle Ökonomie / Durban / Warwick Junction
Schlagwörter (EN)spatial development / informal economy / Durban / Warwick Junction
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-91609 Persistent Identifier (URN)
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Other strategies for other places [71.24 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Warwick Junction ist ein einzigartiger Ort im Zentrum der Süd Afrikanischen Stadt Durban. Dieser lebhafte Transportknotenpunkt ist der Schauplatz von überwiegend informellen Händlern beträchtlichen Umfangs und übernimmt die Rolle eines wesentlichen Gliedes von Durbans sozialer und physischen Fragmentierung, und zwischen dessen peripheren Beschaffenheit und polyzentrischen inneren Struktur. Warwick definiert einen Ort der Interaktion, wo verschiedene Welten zusammenströmen und wo formal und informal im Einklang existieren. Innerhalb der neun Märkte und deren vielen Händlern, wird man beeindruckt von der Dichte der Aktivitäten, der bewegenden Menschenmassen, dem vielen Verkehr, den vielen Geräuschen, Gerüchen und dem regen Treiben - alles binnen einem relativ kleinen Teil der Stadt. Dieses Marktgebiet is ein informelles Zentrum des Handels, welches täglich von fast einer halben Million Nutzer passiert wird und Platz bietet für in etwa 6000 Händler. Es ist ein wichtiger ökonomischer, kultureller und sozialer Ort, welcher immer weiter wächst und floriert, trotz der vielen Herausforderungen der Nutzer und Bewohner. Das Ziel der Arbeit ist diese komplexen Systeme der ökonomischen, kulturellen und sozialen Dynamiken zu erforschen und Wege zu finden, diese Systeme zu verbessern, zu stärken oder zu erweitern. Um das zu erreichen, wird der geschichtliche und räumliche Hintergrund, sowie die komplexen Systeme und Dynamiken des Gebietes, erarbeitet und analysiert. Basierend auf diesen Untersuchungen, ergeben sich Schlussfolgerungen und Prämissen, die wesentliche Bedingungen für eine positive Entwicklung und inklusiver Planungsansätze darstellen. Anhand eines Fallbeispiel wird ertestet, wie man diese Erkenntnisse in beispielhafte räumliche Strategien übertragen kann, welche mögliche ortsspezifischen und bedürfnisorientierten Planungszugänge aufzeigen, die positive zur Zukunftsfähigkeit der Warwick Junction und deren Nutzer beitragen.

Zusammenfassung (Englisch)

The Warwick Junction is a unique location within central Durban, South Africa. This vibrant transport hub provides a setting predominantly for informal traders on a considerable scale. It is also a crucial space for understanding, and addressing issues related to, Durban's social and physical fragmentation - the peripheral conditions of Warwick Junction, on the one hand, and Durban's poly-centric structure on the other. It defines a place of interaction where very different worlds converge, and stands as an example of a place where the formal and informal co-exist. Within its nine specific markets and its many street traders, one is struck by the density of activities and goods, the moving crowds, the amount of traffic, the many noises, the smells and constant hustle and bustle - all within a relatively small part of the city. This market area is an informal commercial centre with almost half a million users passing through on a daily basis. It provides commercial opportunities for approximately six-thousand traders. It is an important economic, cultural, and social space in Durban that continues to thrive, despite various challenges faced by its users and inhabitants alike. This thesis aims to achieve a greater understanding of the complex economic, cultural, and social dynamics inherent to the Warwick Junction Markets, and to find ways to improve, strengthen and enhance the area in a beneficial way. In order to do so, this thesis analyzes the historic and spatial developments, as well as the complex systems and dynamics, inherent to the area. Based on these examinations, certain premises are put forward and conclusions reached for a positive development plan that is also inclusive. A case-study applies these findings to exemplary spatial strategies, which show possible site-specific and need-orientated planning approaches that will contribute positively to the sustainability of the Warwick Junction and its workers.