Titelaufnahme

Titel
Pflegewohnheim Lambach : stationäre Altenpflege mit Demenzschwerpunkt im ländlichen Raum Oberösterreichs / von Bianca Gaspar
VerfasserGaspar, Bianca
Begutachter / BegutachterinKottbauer, Anton
ErschienenWien, 2016
Umfang167 Seiten (zum Teil gefaltet) : Illustrationen, Karten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Pflegewohnheim
Schlagwörter (EN)nursing / dorm
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-91057 Persistent Identifier (URN)
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Pflegewohnheim Lambach [17.26 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema der stationären Altenpflege. Ein kurzer Rückblick in die Architekturgeschichte dieser Gebäudefunktion schafft Klarheit über den zeitlichen Wandel. Genauere Untersuchungen zum richtigen Einsatz von Licht, Farbe, Material und Gartengestaltung, bilden die Schwerpunkte. Es stellt sich die grundlegende Frage, was diese Art der sozialen Einrichtung architektonisch und gestalterisch bieten soll. Der Architekturwettbewerb zum Neubau des Bezirksalten- und Pflegeheims Lambach in Oberösterreich dient als Grundlage. Das zu bebauende Grundstück des Sozialhilfeverbandes Wels-Land liegt im kleinteiligen Wohngebiet, östlich des Zentrums der Marktgemeinde Lambach. Das dort 1983 errichtete Gebäude soll abgebrochen werden. Grund dafür ist die unflexible Baustruktur, die eine Adaptierung an die heutigen Anforderungen nicht mehr ermöglicht. Um den laufenden Betrieb des Pflegeheims nicht unterbrechen zu müssen, wird eine Lösung zu einer parallel laufenden Bauabwicklung, und Phasenunterteilung vorgeschlagen. Für mindestens 120 betreuungsbedürftige, mitunter demente Menschen entsteht Wohnraum, der sowohl Intimsphäre durch Einbettzimmer und privaten Sanitärbereich wahrt, als auch soziale Integration mit kleingruppig angeordneten, gemeinschaftlich genutzten Wohn- und Esszimmern fördert. Die Gestaltung von Gärten und Therapiebereichen ermöglicht individuelle Betreuung der Bewohner. Durch Überlegungen zu gezielter Materialeinsetzung und einfachen Wegführungen, soll die Arbeit des Personals erleichtert werden. Um den Vereinsamungstendenzen alter Menschen entgegen zu wirken und das Heim belebter zu gestalten, werden weitere Funktionen untergebracht, die auch der Nachbarschaft dienen.

Zusammenfassung (Englisch)

The present thesis is about stationary elder care. A brief overview about the architectural history of this function accomplishes more clarity about the temporary developments. The main focus is on studies of the proper usage of light, color, materials and gardens. The general question arises how such a social institution has to be designed. The architectural competition for the new building of the elder care and nursing home of Lambach in Upper Austria will be used as an example. The building site, belonging to the social care union of Wels-Land, is situated in between the housing area in the east of the center of Lambach. The existing building of 1983 should be removed. The reason is the strict building structure which makes an adaptation of today-s necessities impossible. To avoid any interruptions of living and working in the existing nursing care home a solution of contemporaneous building phases will be suggested. There will be living space for 120 partly dement people who need nursing. By offering single bed rooms with private baths, the intimacy should be preserved. Moreover social integration will be supported by commonly used living and dining rooms. The design of gardens and therapy spaces enables an individual caring. Working there is facilitated by the specific use of materials and short paths. Other public functions should be situated in the building and used by inhabitants of the village. This avoids that the elderly become lonely and it helps to bring more action into the house.