Titelaufnahme

Titel
Der Tourismus als Entwicklungsperspektive für strukturschwache ländliche Räume? : dargestellt am Beispiel der Mühlviertler Alm / von Barbara Klepatsch
VerfasserKlepatsch, Barbara
Begutachter / BegutachterinFeilmayr, Wolfgang
ErschienenWien, 2015
Umfang99 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2015
Anmerkung
Parallelt. [Übers. des Autors]: Regional Development with Rural Tourism
Zusammenfassung in englischer Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Tourismus / Ländlicher Raum / Mühlviertler Alm
Schlagwörter (EN)Tourism / Rural PeripheryMühlviertler Alm
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-90722 Persistent Identifier (URN)
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Der Tourismus als Entwicklungsperspektive für strukturschwache ländliche Räume? [2.11 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der anhaltende Strukturwandel vergrößert die Unterschiede zwischen zentrumsnah und -fern gelegenen Regionen. Zur Bewältigung ihrer vielfältigen Problemlagen suchen strukturschwache ländliche Räume häufig ihren Ausweg im Tourismus. Die Auffassung des Fremdenverkehrs als 'letzter Rettungsanker' ist jedoch gerade in diesen Gebieten nicht unumstritten. Die vorliegende Arbeit befasst sich daher mit der Frage, inwieweit und unter welchen Umständen der Fremdenverkehr Entwicklungsimpulse in strukturschwachen ländlichen Regionen einleiten kann. Am Beispiel der Leader-Region Mühlviertler Alm wird gezeigt, dass der Tourismus, entgegen der in ihn gesetzten Hoffnungen, keine nennenswerten Einflüsse auf die wirtschaftliche Entwicklung nehmen kann. Der ländliche Tourismus wirkt sich vielmehr über indirekte Effekte positiv auf strukturschwache Räume aus. Als Bestandteil einer ganzheitlich orientierten Regionalpolitik ist der Tourismus in der Lage, Impulse zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts und der raumbezogenen Identität zu setzen.

Zusammenfassung (Englisch)

The ongoing structural changes increase the disparities between central and peripheral regions. To overcome their multifaceted problems economically underdeveloped rural areas frequently set their hope on tourism. However, the perception of tourism as 'last resort' is particularly in structurally weak regions not without controversy. This thesis addresses the question, how far and under what circumstances tourism could trigger local development impulses in economically underdeveloped rural areas. Based on the example of Leader-Region Mühlviertler Alm the present paper depicts that tourism, contrary to expectations, scarcely influences the economic development in structurally weak regions. Tourism rather exerts positive impacts on rural areas indirectly. As part of an integrated regional policy tourism enables remote destinations to strengthen both social cohesion and local identity.