Titelaufnahme

Titel
Bad Altprags - Wiederbelebung eines ehemaligen Kurortes / von Katharina Mair
VerfasserMair, Katharina
Begutachter / BegutachterinAndritz, Inge
Erschienen2015
Umfang99 S. : zahlr. Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Bad / Thermalbad / Altprags / sanfter Tourismus
Schlagwörter (EN)thermal bath / Altprags / soft tourism
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-89546 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Bad Altprags - Wiederbelebung eines ehemaligen Kurortes [43.46 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Inhalt dieser Diplomarbeit ist die Auseinandersetzung mit der Badekultur im alpinen Raum und der Versuch einer zeitgemäßen architektonischen Interpretation dieser Tradition im Sinne eines sanften Tourismus. Fokus und Ausgangspunkt der Recherchen ist die lange Badegeschichte in Südtirol, das ein reiches Vorkommen an Quellen mit mineralhaltigen Gewässern hat. Gebadet wurde vor allem in sogenannten Bauernbädern, von denen einige im Laufe der Zeit aufgrund ihrer großen Beliebtheit zu prächtigen Kur- und Sommerfrischeorten ausgebaut wurden. So entstand ein eigenes gesellschaftlich-kulturelles Phänomen, das einen wichtigen Meilenstein darstellt in der Entwicklung des Fremdenverkehrs in dieser Region. Seine Blütezeit erlebte es um die Jahrhundertwende, auf die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein langsamer Verfall folgte. Erst im Zuge des wachsenden Interesses nach Erholung und Entspannung in alpiner Landschaft wurden in den letzten Jahrzehnten vermehrt Themen und Elemente aus diesem Brauchtum aufgegriffen. Sie bilden die Grundlage für das Konzept und den Entwurf eines Kurhauses, das an den Mineralquellen des ehemaligen und verlassenen Bades Altprags in den Pragser Dolomiten in Südtirol verortet ist.

Zusammenfassung (Englisch)

The content of this thesis is the examination of bathing culture in the alpine region of South Tyrol and the attempt to design a contemporary architectural interpretation of this tradition following the idea of a sustainable tourism. Focus and origin of the research is the long history of bathing culture in South Tyrol, which is rich of sources of mineral springs. People mainly took their baths in bathhouses, which were usually part of farmsteads located close to the springs. Based on their popularity some of them enlarged to stately health resorts. It originated a particular social-cultural phenomenon, which describes an important milestone in the development of tourism in this region. It had it`s florescence around the turn of the century, before a slow decadence followed in the first half of the 20th century. In the course of increasing interests in recreation and relaxation in alpine landscape subjects and elements of this tradition were emerged in the last decades. They build the basis of the concept and design of a health resort house, which is located close to the mineral springs of the former and abandoned bath of Altprags in the dolomites of South Tyrol.