Titelaufnahme

Titel
Simplizität im Kataster : Untersuchungen zu struktureller und prozessorientierter Simplizität / von Christoph Polak
VerfasserPolak, Christoph
Begutachter / BegutachterinNavratil, Gerhard
Erschienen2015
UmfangIII, 64 Bl. : Ill.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Kataster / Simplizität / Prozesse
Schlagwörter (EN)Cadastre / Simplicity / Processes
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-88155 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Simplizität im Kataster [1.61 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit untersucht Möglichkeiten einer Simplizität im Kataster. Ziel ist es, ein Set von Funktionen zu spezifizieren, die ein Katastersystem erfüllen muss. In der Forschungsliteratur (Navratil/Frank 2007) wurde die Möglichkeit eines "simplen Katasters" wiederholt angedacht, um die Vergleichbarkeit von Systemen zu erleichtern, das eigene System besser zu verstehen und eine Kommunikationsbasis für Prozesse zu bieten. Zu Beginn behandelt die Arbeit terminologische Probleme, historisch begründete Diskrepanzen bei Katastersystemen sowie neueste Trends und Potenziale der Landadministration. Als Beispiel dient das österreichische Katastersystem. System - und modelltheoretische Grundlagen werden zur Erklärung des Phänomens "Kataster" herangezogen. Ein hypothetischer Ansatz unterscheidet zwischen struktureller und prozessorientierter Simplizität. Bei Prozessen werden Schwachstellen aufgezeigt, aus denen sich Potenziale für Vereinfachungen ergeben. Als Resultat wird ein Plattformmodell vorgestellt, das eine Interaktion und Kooperation aller Akteure, die mit dem Kataster zu tun haben, ermöglichen soll. Das Arbeiten erfolgt "in situ" und folgt den Prinzipien von Interoperabilität und Synchronizität. So werden Effizienz und Transparenz unterstützt, die eine Voraussetzungen für Simplizität darstellen.

Zusammenfassung (Englisch)

The thesis discusses ways to achieve simplicity in cadastres or cadastral systems. It aims at specifying the basic functions of cadastral systems. In research literature (Navratil/Frank 2007) the idea of a "simple cadastre" was frequently reflected on with the aim of facilitating the comparison of cadastral systems and providing a better understanding of one's own system. Furthermore, a "simple cadastre" might serve as a communication platform for processes. At first, terminological problems are discussed as well as discrepancies in cadastral systems, which are a result of historical development. There will also be a brief overview of the latest trends and potentials of land administration including the Austrian cadastral system. Systems and model theory approaches are used to explain the phenomenon of cadastre. As a hypothesis the subsequent chapters distinguish between structural and process-oriented simplicity. Obviously, processes seem to have the greatest potential for simplification as they tend to be more complex. Some weaknesses of processes are dealt with in detail. As a result, the model of a platform is introduced, which is to support the cooperation and interaction of institutional, legal and technical players as well as clients. Tasks are performed "in situ" following the principle of interoperability and synchronicity. This should improve transparency and efficiency of the system, which are prerequisites for simplicity.