Titelaufnahme

Titel
Architektonisch dauerhafte Übergangslösungen in Aserbaidschan / von Simon Steinhauser
VerfasserSteinhauser, Simon
Begutachter / BegutachterinHohenbüchler, Christine
ErschienenWien, 2015
Umfang127 Seiten : Illustrationen, Pläne
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2015
Anmerkung
Text teilweise deutsch, teilweise englisch
Anmerkung
Parallelt. [Übers. des Autors]: Permanent architectural temporary solutions in Azerbaijan
SpracheMehrsprachig
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Aserbaidschan / Republik Berg Karabach / Flüchtlinge / Architektur der Anerkennung / Flüchtlingssiedlungen / permanente Unterkünfte
Schlagwörter (EN)permanent accommodation / refugee settlements / architecture / architecture of recognition / Nagorno-Karabakh Republic / refugees
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-82281 Persistent Identifier (URN)
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Architektonisch dauerhafte Übergangslösungen in Aserbaidschan [26.59 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In Aserbaidschan leben seit Anfang der 90er Jahre rund 700.000 Binnenfllüchtlinge als Resultat des Konfliktes mit Berg-Karabach. Diese Flüchtlinge sind heute nicht mehr in provisorischen Heimen und Zelten untergebracht; für sie wurden im Land verteilt eigene Dörfer, Siedlungen und Städte errichtet. Diese inzwischen dauerhaften Unterkünfte - in ihrer Grundannahme als temporäre Übergangslösung gedacht - prallen an die Grenzen einer Zukunftsperspektive der Rückkehr ins Herkunftsland der jeweiligen Bewohner, da sie durch die Dauer (über 20 Jahre) inzwischen zu neuen, fixen Wohnorten geworden sind. Innerhalb dieser Diplomarbeit sollen die Funktion dieser Orte/Städte, ihre Organisation, Gliederung und die Verteilung Zentrum-Peripherie beleuchtet werden und mittels Foto- und Interviewmaterial untermauert werden. Ebenso wird in der Arbeit das nicht offiziell anerkannte Land Berg-Karabach architektonisch untersucht, und zwar inwiefern die seit der Unabhängigkeitserklärung neu gebaute Architektur zur Anerkennung als internationaler Staat innerhalb der Staatengemeinschaft beizutragen vermag.

Zusammenfassung (Englisch)

In Azerbaijan live since the early 90s around 700,000 IDPs (Internally Displaced Persons) as a result of the conflict with Nagorno-Karabakh. These refugees are no longer housed in temporary shelters; own villages, settlements and cities have been built for them across the country. These now permanent accommodations - they were basically planned as temporary transitional solutions - give a limit to the residents- future perspectives of a return to their homeland, as they have become by the time (over 20 years) new, fixed places of residence. Within this thesis the function of these towns / cities, their organization, structure and the distribution of center-periphery is illuminated and supported by photo and interview material. Likewise, the officially not recognized country Nagorno-Karabakh is examined architecturally, namely to what extent the newly built architecture since the declaration of independence can serve the recognition as an international state in the community of states.