Titelaufnahme

Titel
Vita communalis : das ehemalige Dominikanerinnenkloster in Windhaag bei Perg / Michael Brandstetter
VerfasserBrandstetter, Michael
Begutachter / BegutachterinCaviezel, Nott ; Liebsch, Agnes
Erschienen2015
Umfang199 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Titelübersetzung des Autors: Vita communalis - The former Dominican monastery of Windhaag bei Perg
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Windhaag bei Perg / Dominikanerinnenkloster / Denkmalpflege / Revitalisierung
Schlagwörter (EN)Windhaag bei Perg / Dominican Monastery / Preservation of built heritage / Revitalization
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-78626 Persistent Identifier (URN)
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Vita communalis [13.6 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Aus Herrschaftlichem wird Gemeinschaftliches, aus dem Einfachen wird Vielfaches. So lässt sich die Entwicklung des ehemligen Dominikanerinnenklosters im oberösterreichischen Windhaag bei Perg zusammenfassen. Denn wo früher das umschlossene claustrum der Einkehr nach Innen diente, nimmt jetzt die Off entlichkeit platz. Wo früher der Zugang kontrolliert oder unterbunden, Körper und Blick diszipliniert werden mussten, werden heute Schwellen abgebaut, ist Zugänglichkeit gefordert. Wo sich früher gottesfürchtige Schlichtheit präsentierte, ist heute eine Pluralität vorzufi nden die diesen Wandel vom Kloster zum Ort wiederspiegelt. Doch wie geht die Denkmalpflege mit dieser Entwicklung um, wie wird diese gewichtet und welche Möglichkeiten gibt es um der gemeinschaftlichen Aneignung auch in zukünftigen Entwicklungen gerecht zu werden und das, was einst Ausgangspunkt der Ortsentwicklung war, auch wieder in den Fokus des öff entlichen Lebens zu rücken.

Zusammenfassung (Englisch)

Out of seigneurial derives common, out of simplicity grows multiple. Th us summarizes the evolution of the former dominican nunnery in the upper-austrian village Windhaag bei Perg. Because where the former claustrum defi ned the enclosed place of contemplation, today public takes its place. Where earlier access was prohibited and controlled, where body and sight where disciplined, today those barriers need to be low-red, accessability has to be optimised. And where former pure godliness pleased the eye of the spectator with its simplicity, today, what can be called entropie or plurality refl ects the diverse development from the monastery to municipality. But how can monument preservation itself refl ect on those acquirements, how should they be ratet and how can be brought back into foreground what was once the core unit of local development.