Titelaufnahme

Titel
Wohnhausanlage Inzersdorf : Flächenrecycling des Areals der ehemaligen Inzersdorfer Konservenfabrik / von Oliver Leitner
VerfasserLeitner, Oliver
Begutachter / BegutachterinSchramm, Helmut
Erschienen2015
Umfang85 S. : zahlr. Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Wohnbau
Schlagwörter (EN)Housing
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-78442 Persistent Identifier (URN)
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Wohnhausanlage Inzersdorf [16.29 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Diplomprojekt behandelt die Nachnutzung des zum größten Teil brachliegenden Grundstücks der ehemaligen Inzersdorfer Konservenfabrik im 23. Wiener Gemeindebezirk Liesing. Unter Berücksichtigung des denkmalgeschützten Bestands entstehen eine differenziert gestaltete Wohnhausanlage, sowie ein Kongress- und Bürogebäude inklusive dazugehörigem Hotel und ein Supermarkt. Auf Grund der erhöhten Verkehrsbelastung unterscheidet sich die Bebauung grundsätzlich zwischen einer äußeren, schützenden und einer inneren, geschützten Bebauung. Die äußere Bebauung besteht aus, zu den Straßen parallel geführten Riegeln, welche vom Bürogebäude ausgehend, hin zum Bestand, an Höhe verlieren und auch gestalterisch auf die jeweilig unterschiedlichen ituationen reagieren. Im inneren Bereich findet hauptsächlich, eine nach Süden orientierte, kleinteilig konzipierte Zeilenbebauung statt. Mit seinen großzügigen Wohngassen und der am Grundstück vorgesehenen Platzgestaltung versteht sich der Entwurf als Erweiterung des öffentlichen Raumes und somit als Angebot, auch an die Bewohner des umliegenden Ortes. Diesbezüglich wird für die Erdgeschoßzone eine vorwiegend öffentliche, sowie halböffentliche Nutzung vorgesehen. Die Platzgestaltung und die darauf angrenzende Bebauung im Bereich des denkmalgeschützten Bestandes, erzielt eine, in Bezug auf die ehemalige Nutzung des Areales, identitätsstiftende Wirkung. Eine großflächige, eingeschossige Überbauung im inneren Grundstücksbereich, gewährleistet neben der Unterbringung der Stellplätze, eine zweite, den Wohnungen zugeordnete, private Erdgeschoßzone, welche sich vom öffentlichen Raum abhebt. Das Wohnungsangebot besteht aus insgesamt 153 unterschiedlich gestalteten Wohnungen, welche durch zugeordnete Gemeinschaftsflächen ergänzt werden. Zusätzlich werden neben einem Kindergarten, einem Mehrzweckraum, diversen gastronomischen Einrichtungen auch mehrere Geschäftsflächen, sowie Räumlichkeiten für Gemeinschaftsbüros angeboten, wodurch auch eine Aufwertung des umliegenden Ortes erzielt wird.

Zusammenfassung (Englisch)

The diploma thesis deals with the subsequent use of a mostly fallow site located in the 23rd viennese district Liesing. It was the former location of the famous canned food factory Inzersdorfer. Incorporating the historic buildings, the design features differentiated residential buildings, offices and a congress center as well as a super market and a hotel. Because of the increased traffic pollution the buildings are distinguished between outer protective structures and inner enclosed dwelling. The outer structure consists of blocks of flats, which are parallel to the bordering streets. Starting near the office building they decrease in height up to the historic buildings and react differently to the present settings. The inner area is composed mostly of multiple smaller residential buildings oriented to the south. With its generous alleys and its square the project is an extension of public space and an, enrichment also to the neighbouring residents. To support this approach the ground floors are provided mostly with public or semi-public uses. Within the range of the historic buildings the layout of the square and the close-by houses create a new identity for the site referring to its former utilization. A large-scale one-storey-high structure in the center of the site provides parking. Distinguished from the public spaces it also provides private areas on the ground floor for the apartments above. There are 153 differently designed apartments which are complemented by assigned semi-public community space. Additionally the reused site offers a kindergarden, a multi purpose room, gastronomy and multiple shops as well as shared office spaces. Overall the design can be seen as a revaluation for the entire surrounding area.