Titelaufnahme

Titel
Secure control applications in smart homes and buildings / by Friedrich Praus
VerfasserPraus, Friedrich
Begutachter / BegutachterinKastner, Wolfgang ; Palensky, Peter
Erschienen2015
UmfangXXVIII, 184 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Diss., 2015
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (EN)Smart Homes / Security / Building Automation / Secure Software / Security Process
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-78425 Persistent Identifier (URN)
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Secure control applications in smart homes and buildings [6.49 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die zunehmende Integration von heterogenen Gebäudeautomationssystemen ermöglicht gesteigerten Komfort, Energieeffizienz, verbessertes Gebäudemanagement, Nachhaltigkeit sowie erweiterte Anwendungsgebiete, wie beispielsweise "Active Assisted Living" Szenarien. Diese Smart Homes und Gebäude sind heutzutage als dezentrale Systeme realisiert, in denen eingebettete Geräte Prozessdaten über ein Netzwerk austauschen. Offensichtlich verändern sich dabei die Anforderungen an derlei Systeme, vor allem hinsichtlich der Informations- und Datensicherheit (Security). Dem Themengebiet sichere Kommunikation kommt dabei ein ähnlich wichtiger Stellenwert zu wie dem Aspekt der Softwaresicherheit. Während erstere Thematik bereits von Standardisierungsgremien und Herstellern aufgegriffen wurde, gibt es bis jetzt keine wissenschaftliche Aufarbeitung, wie das Problem der Softwaresicherheit in diesem Bereich systemweit realisiert werden kann. Kein generisches Angriffsmodell ist bekannt und es fehlt an Sicherheitsempfehlungen. Existierende Schutzmechanismen sind entweder zu zeit- und kostenintensiv oder können nicht einfach auf bestehende Technologien übertragen werden bzw. berücksichtigen nicht die besonderen Anforderungen. Der Entwurf und die Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen wird daher EntwicklerInnen überlassen, die oft aufgrund der Vielfältigkeit des Problems und der Sicherheitsanforderungen überfordert sind. Daraus resultiert, dass Steuerungs- und Regelungsanwendungen unsicher ausgeführt sind, und es Widersachern ermöglicht wird, Gebäudeautomationssysteme anzugreifen. Diese Dissertation stellt eine Architektur für sichere und verteilte Steuerungs- und Regelungsanwendungen in Smart Homes und Gebäuden vor. Damit soll das Problem gelöst werden, wie diese Software sicher auf den unterschiedlichen oft eingebetteten Systemen ausgeführt werden kann. Die folgenden, bisher noch nicht wissenschaftlich aufgearbeiteten Themen, werden diskutiert: eine umfassende Identifikation der Sicherheitsanforderungen, ein Anwendungsmodell, das es ermöglicht Steuerungs- und Regelungsanwendungen formal zu spezifizieren, das Konzept von Sicherheitsattributen, die die Formulierung einer Sicherheitsrichtlinie erlauben und zu guter Letzt, eine Architektur, die die sichere Entwicklung und Ausführung von Steuerungs- und Regelungsanwendungen sowie die Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien garantiert.

Zusammenfassung (Englisch)

With today's ongoing integration of heterogeneous building automation systems, increased comfort, energy efficiency, improved building management, sustainability as well as advanced applications such as active assisted living scenarios become possible. These smart homes and buildings are implemented as decentralized systems, where embedded devices are connected via networks to exchange their data. Obviously, the demands - especially regarding security - increase: Secure communication becomes equally important as secure software being executed on the embedded devices. While the former has (recently) been addressed by standardization committees and manufacturers, until now no scientific research is available, that targets the problem of secure control applications in this domain. No attack model has been defined, no security measures have been recommended, existing measures from other domains are either too cost or time intensive to deploy, cannot be trivially applied to or do not cover specific demands and constraints of the building automation domain. Thus, deploying adequate control application security measures is left open to developers, who are overburdened with the manifold and often unknown security requirements. This yields to insecure control applications, which enable adversaries to attack building automation systems. This dissertation introduces an architecture for distributed control applications in smart homes and buildings, which tackles the problem on how to secure software running on different device classes. The following novelties are contributed, which - to the best knowledge of the author - have not been addressed in research, yet: a comprehensive identification of security requirements for control applications in smart homes and buildings, an application model capable of depicting control applications in a formal way, the concept of security attributes, being able to formally specify a security policy, and a framework, which allows the secure development and execution of control applications, and an enforcement of the defined security policies.