Titelaufnahme

Titel
Städtebauliches Konzept und dessen architektonische Umsetzung für das Gebiet um Schützenmatt und Eilgut in Bern / von Julius Wahle
VerfasserWahle, Julius
Begutachter / BegutachterinBrüllmann, Kuno
ErschienenWien, 2015
Umfang91 Seiten : Illustrationen, Karten, Pläne
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2015
Anmerkung
Titelübersetzung: Urbanistic concept and its architectural specification for the area of Schützenmatt and Eilgut in Bern
Zusammenfassung in englischer Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Bern / Universität / Lernzentrum / Städtebau / Stadtentwicklung / Lernen / Wissen / Universitätsgebäude / Revitalisierung / öffentlicher Raum
Schlagwörter (EN)Schlagwörter englisch: Bern / University / Lerning center / Urbanism / urban development / knowledge / revitalisation / public space
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-78332 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Städtebauliches Konzept und dessen architektonische Umsetzung für das Gebiet um Schützenmatt und Eilgut in Bern [10.2 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Thema der Arbeit ist ein städtebauliches Konzept und dessen architektonische Umsetzung für Schützenmatt, Eilgut und deren direkte Umgebung in Bern. Ein typischer Unort, geprägt durch Restflächen und städtebauliche Barrieren in Form von Geländesprüngen, vielbefahrenen Straßen und einer Bahnbrücke. Mit der schwierigen räumlich-funktionalen Situation geht eine für solche Orte typische schwierige soziale Situation einher, begünstigt durch die Nachbarschaft der Drogenanlaufstelle und, je nach Sichtweise, des alternativen Kulturvereins Reitschule. Das Gebiet grenzt an die Altstadt und liegt direkt am Aaretal. Es herrscht also eine Diskrepanz zwischen der privilegierten Lage und der Qualität des Ortes. Das allgemeine Konzept sieht vor, das Gebiet nicht zu "reparieren", sondern es zu nehmen, wie es ist - als einen Ort, wie er zu jeder Stadt gehört - und durch gezielte Eingriffe seine versteckten Qualitäten zu stärken und ihm einen positiven Charakter zu geben. Dabei wird das Gebiet nicht als Einheit behandelt, sondern es werden spezifische Einzelprojekte für jedes Teilgebiet entwickelt. Viele Elemente im Gebiet sind mehr oder weniger unveränderlich. Zur Bebauung bleiben daher im Wesentlichen zwei Flächen übrig. Für die Schützenmatt, das derzeit als Parkplatz verwendete Dreieck zwischen Bahnbrücke und Altstadt, ist ein UniLab vorgesehen - ein Gebäude, das vieles in sich vereint: ein Lernzentrum, Experimentierraum, Ort des Austauschs zwischen Öffentlichkeit und Universität und des fachübergreifenden Gesprächs, Ort für kulturelle Veranstaltungen und mehr, also ein öffentliches, belebtes Gebäude und Anziehungspunkt mit einer positiven Wirkung auf die Umgebung. Mit den Studenten zieht eine Nutzergruppe ein, die in der Lage ist, zwischen den verschiedenen sozialen Gruppen zu vermitteln. Auf dem Eilgut, dem Areal der zukünftig nicht mehr benötigten Abstellgleise, ist ein Wohnbaukomplex geplant, der die städtebauliche Lücke schließt, nicht zuletzt mit dem Ziel innerstädtischer Verdichtung, um der Zersiedelung der Landschaft entgegenzuwirken. Andere wichtige Punkte des Projekts sind die Verbindung zum städtischen Naturraum Aaretal und die Wegeführung im Gebiet, insbesondere für Fußgänger.

Zusammenfassung (Englisch)

Subject of the thesis are an urbanistic concept and its architectural specification for Schützenmatt, Eilgut and their immediate surroundings in Bern. A typical bleak place coined by left-over spaces and urban barriers such as topographic barriers, streets with heavy traffic and a railway bridge. The difficult spatial and functional situation is accompanied by a difficult social situation, which is furthered by the presence of the drug-advice centre and, depending on one's point of view, the alternative culture club Reitschule. The area is adjoining the historic city core as well as the Aare river valley. Hence there is a gap between the privileged location and the quality of the place. The general concept stipulates not to "repair" the area but to take it as it is - as a venue which is naturally part of any city - and to enforce its latent qualities and give it a positive character through specific interventions. Instead of treating the area as one, unique solutions for each specific situation within the perimeter are developed. Many elements within the perimeter can hardly be changed at all. Basically, two areas remain for new construction. These are the plot of the railway siding, Eilgut, which will not be required any longer, and the triangle situated between the railway bridge and the historic city core, Schützenmatt, which is currently being used as a parking lot. The proposal for Schützenmatt is a UniLab, a building which combines a variety of functions: a learning center, an experimental space, a venue for communication between public and university and for interdisciplinary exchange, a site for cultural events and more, hence a public and busy building and an anchor, which will have a positive influence on its surroundings. The students will act as mediators between the different social groups. For Eilgut a residential building complex is proposed which will fill the urban gap, last but not least with the motive of the densification of the inner city in order to counteract urban sprawl. Other important issues within the project are the connection to the Aare river valley and traffic flow, particularly pedestrian traffic flow.