Titelaufnahme

Titel
Ehemalige Hammerbrotwerke Schwechat - Entwurf eines Nachnutzungskonzeptes der vorhandenen Gebäudestruktur als Festspielbühne samt angeschlossenen Nebennutzungen / von Stephan Nowotny
VerfasserNowotny, Stephan
Begutachter / BegutachterinIllera, Christa
Erschienen2015
Umfang163 S. : Ill., zahlr. Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Mag.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Theater / Restaurant / Fabrik / Nachnutzung / Industrie
Schlagwörter (EN)Theatre / restaurant / factory / industry
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-78111 Persistent Identifier (URN)
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Ehemalige Hammerbrotwerke Schwechat - Entwurf eines Nachnutzungskonzeptes der vorhandenen Gebäudestruktur als Festspielbühne samt angeschlossenen Nebennutzungen [34.66 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Entwurf für eine Nachnutzung der ehemaligen Hammerbrotwerke in Schwechat versucht eine Festspielbühne für die Stadtgemeinde Schwechat zu etablieren. Die historische Bausubstanz, welche auf dem Planungsareal heute zu finden ist wird in diese Nutzung eingebunden und sowohl als Kulisse als auch als Bühne zu nutzen. In diesem Zusammenhang wird auf die Bestandsbebauung eingegangen, um herauszufinden, welche Nutzungen mit ihren Raumprogrammen platziert werden sollen. Eine neue Nutzung der Gebäudestrukturen als Kinderbetreuungsstätte, Restaurant, Galerie, Informationszentrum sowie Festspielbühne ermöglicht ein komplexes Zusammenspiel der Baukörper, welches schon zu Zeiten der Erbauung als Industrieanlage vorgefunden werden konnte. Die Bauaufgabe konnte dahingehend verfolgt werden, dass die Stadtgemeinde Schwechat über keine vergleichbaren Institutionen verfügt, und ein Bedarf an solchen Kulturflächen mehr als gegeben ist. Im Entwurf spiegelt sich die Umsetzung einer Leitidee vom musealen sehen und gesehen werden sowie der industriellen Nutzung und Zweckorientierung wieder. Auf verschiedensten Ebenen werden Nutzer durch das Gebäude geführt und erleben den fließenden Übergang vom außenstehenden Betrachter in das Areal und schließlich in das auszustellende Gebäude. Die Verwendung von Blickbeziehungen sowie das gezielte Spiel mit verhinderten Blicken durch die massive Bestandssubstanz ermöglicht es, ein Spannungsfeld aufzubauen, welches dem starren Nutzungsfeld einer Fabrik einen neuen Platz im 21. Jahrhundert geben kann. Durch viele Übergangsbereiche verschiedener Nutzungen entstehen ebenfalls markante Ecken und Kanten, welche dem Gebäude eine ganz persönliche Charakteristik verleihen.

Zusammenfassung (Englisch)

This Idea about bringing a theatre into the City of Schwechat is reasonable due to the following reasons. The basic historic structure of this buildings should be dedicated in the concept , being used as a kind of coulisse even more than a stage. In this case the buildings were being studied deep enough , to find out, which utilisation can be settled in which structure. The complexity of the space allocation plan used in this concept brings out a complex connection by all of the structures. A new utilisation as a restaurant, theatre, Gallery, Information point and temporary child care should be placed in the present buildings. Knowing that the present structures were built in former times as a industrial arrangement gives a lot of specific connection of places and room layouts adding new functions. The Place is perfect to shelter a theatre, because the township Schwechat doesn`t own a cultural theatre, neither a similar building. The people need some cultural outbreak, so that this concept has enough capacity to be accepted. This concept reflects the main idea of seeing and being seen. This idea paired with the present structures, built for industrial habits develops a significant experience. The users get to know the building throughout different Levels to experience the transition between being a watching outsider and being watched, part of the game. It was a main conceptual idea to play around with different views inside and outside the buildings, knowing the massive structure will disagree in some pints. that would finally end up in some fascinating impressions. The usage of a industrial factory in former years is part of the history, which can`t be erased. These antagonisms lead to many interesting solution statements, which may lead this building site into a Revival by the 21st century.