Titelaufnahme

Titel
Danubius : Neugestaltung und Revitalisierung des 'Vigadó tér' in Budapest, Ungarn / von Peter Markus Koltai
VerfasserKoltai, Peter Markus
Begutachter / BegutachterinTrolf, Norbert
Erschienen2015
Umfang69 S. : zahlr. Ill., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Architektur / Freiraumplanung / Wasser / Budapest
Schlagwörter (EN)architecture / open space design / waterfront / Budapest
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-90315 Persistent Identifier (URN)
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Zusammenfassung (Deutsch)

Da meine Eltern und Verwandten aus Ungarn stammen, und ich seit meiner Kindheit Budapest regelmässig besuche, entschied ich mein Diplomthema der ungarischen Hauptstadt zu widmen. Durch meine Aufenthalte in Budapest erkannte ich schon sehr früh Parallelen zwischen den beiden "Donaumetropolen": Von der Architektur aus der Zeit der K.u.K. Monarchie, über die Donau bis zu der Namensgebung mancher Bezirke, wie Józsefváros (Josefstadt) und Lipótváros (Leopoldstadt). Bezüglich der Donau muss man sagen, dass in Budapest der Fluss durch das Stadtzentrum fliesst und nicht wie in Wien an ihr vorbei. Aus diesem Grund sind auch viele Prachtbauten direkt am Ufer platziert. Die Budapester erkannten schon sehr früh die Wichtigkeit des Uferbereichs: Die Donau ist eine wichtige Handels- und Verkehrsroute in der Binnenschifffahrt, allerdings hat sie nicht mehr den selben Stellenwert, wie früher. Es entstanden Schiffswerften und vor allem Anlegestellen, die die ungarische Hauptstadt bis zum heutigen Tag stark prägen.Nach und nach wurde der Waren- und Personentransport von der Eisenbahn und später vom Automobil verdrängt. Das hatte auch Folgen für den Uferbereich Budapests: Dort, wo früher Waren umgeschlagen worden sind, fahren jetzt Autos. Wenn man wirklich direkt zur Kaimauer gehen möchte, muss man erst die stark befahrene Strasse überqueren. Selbst wenn man dort ankommt, stört die senkrecht abfallende Uferbefestigung. Man hat nicht wirklich das Gefühl, direkt am Wasser zu sein. Aus dieser Problematik heraus, möchte ich im Rahmen meiner Arbeit Lösungsansätze und Denkanstösse liefern, um das Leben am Fluss im innerstädtischen Bereich erlebnisreicher und spannender zu gestalten. Peter Markus Koltai, Wien 2015

Zusammenfassung (Englisch)

As my family originates from Hungary and I'm regularly visiting Budapest since my childhood, I decided to dedicate my thesis topic to the Hungarian capital. Already during my early stays in Budapest I noticed similarities between the "Danube metropolises" Vienna and Budapest: From the architecture dating from the time of the Habsburg monarchy, the river Danube, to the naming of city districts Józsefváros (Josefstadt) and Lipótváros (Leopoldstadt). With regard to the Danube it is important to note that the river flows directly through the city centre of Budapest, while it passes Vienna in its periphery. For this reason many magnificent buildings in Budapest were placed at the waterfront. The citizens of Budapest recognised the importance of the river bank already early on. The Danube is an important trade and traffic route for inland shipping, although its former significance has decreased. Shipyards were created and shipping piers, which strongly shaped the Hungarian capital. Gradually, the transport of goods and passengers was replaced by railway transport and later by automobiles. This had consequences on Budapest's river bank: Cars are driving now where once goods used to be handled. To reach the waterfront and its quay walls, busy roads must be passed. Once this is achieved, the further path is obstructed by a vertical bank reinforcement. The impression that the waterfront and the river are actually close hardly comes up. In my thesis I want to propose approaches and ideas to make life alongside the river within the city of Budapest more attractive and eventful. Peter Markus Koltai, Vienna 2015