Titelaufnahme

Titel
Virtuelle Rekonstruktion der Synagoge in Oberwart / Felsöör / von Simon Hosemann
VerfasserHosemann, Simon
Begutachter / BegutachterinMartens, Bob
Erschienen2015
Umfang109 S. : zahlr. Ill. u. Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Rekonstruktion / Synagoge / Virtuell / Denkmalpflege / Raumgestaltung / Synagogenrekonstruktion
Schlagwörter (EN)Reconstruction / Synagogue / Building preservation / Spatial design / Digital Heritage
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-89196 Persistent Identifier (URN)
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Virtuelle Rekonstruktion der Synagoge in Oberwart / Felsöör [19.92 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel der vorliegenden Diplomarbeit ist die virtuelle Rekonstruktion der Synagoge in Oberwart/Felsöör, ein Gebäude, welches in seiner ursprünglich geplanten Form und Nutzung nicht mehr erhalten ist. Der Tempel wurde im Jahr 1904 errichtet und von der jüdischen Gemeinde bis zur Annexion Österreichs durch das Nationalsozialistische Deutsche Reich genutzt. Nach dem nur 34 Jahre andauernden Bestehen des Gebäudes wurde es zweckentfremdet und zu einem Feuerwehrlöschgerätehaus umfunktioniert. Die heutige Nutzung der Räumlichkeiten der ehemaligen Synagoge als Büro- und Lehrräume der örtlichen Zentralmusikschule besteht seit dem Jahr 1997. Durch diese vielfältigen Umbaumaßnahmen ist heute nur mehr wenig Substanz des historischen Entwurfs erhalten. Im ersten Teil der Arbeit werden das Leben und die Geschichte der jüdischen Gemeinde von Oberwart/Felsöör beschrieben, um einen Einblick in die heute nicht mehr existierende Gemeinschaft zu vermitteln. Des Weiteren wird die Entstehung und Entwicklung deren Israelitischen Kultusgemeinde erläutert. Der zweite Teil widmet sich im Speziellen dem Gebäude der Synagoge, dessen geschichtlichen Werdeganges und dessen Architektur, sowie vergleichbaren Synagogen. In weiterer Folge wird die Arbeitsweise im Prozess der virtuellen Rekonstruktion beschrieben. Dies beinhaltet eine nachvollziehbare Dokumentation der Vorgänge, von der intensiven Recherchephase und dadurch ermittelten Quellenmaterialien, bis zur Modellierung des Gebäudes mittels CAD (computer-aided design) -Software. Abschließend wird die Vorgehensweise in der Visualisierung des virtuellen Modells beleuchtet und die Ergebnisse dargestellt. Die Schaubilder sollen einen Eindruck vermitteln, wie die Synagoge in Oberwart/Felsöör in ihrer ursprünglichen Erscheinung ausgesehen hat.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this master thesis is the virtual reconstruction of the synagogue in Oberwart/Felsöör, a building that no longer exists in its originally planned form and use. The temple was built in 1904 and used by the Jewish community until the annexation of Austria by the NS regime. After only 34 years of existence, the building was converted into a fire station. Since 1997 the former synagogue has been used as a Central Music School. Because of these rebuilding actions, almost none of the original structure of the historical design was preserved. In the first part of this thesis, the history and the development of the Jewish community in Oberwart/Felsöör will be described in order to provide an insight into the community, which no longer exists. The second part is devoted to the building structure of the synagogue, its historical development and architecture, and to comparable synagogues. Subsequently, the operation method in the virtual reconstruction process will be described. This includes the documentation of the research phase and the materials determined in that process as well as the modelling of the building using CAD (computer-aided design) -software. In the final part, the visualization procedure of the virtual model and the results will be illustrated. The renderings are intended to give an impression of what the synagogue in Oberwart/Felsöör looked like in its original appearance.