Titelaufnahme

Titel
Flexible Raumkonstellationen / von Barbara Bangerl
VerfasserBangerl, Barbara
Begutachter / BegutachterinBerthold, Manfred
ErschienenWien, 2015
Umfang141 Seiten : Illustrationen, Diagramme, Karten, Pläne
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2015
Anmerkung
Parallelt. [Übers. des Autors]: Flexible space constellations - A house to take away!
Zusammenfassung in englischer Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Architektonischer Entwurf
Schlagwörter (EN)architectural design
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-86970 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Flexible Raumkonstellationen [21.27 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Thema dieser Arbeit beleuchtet den Entwurf eines Wohn- und Hotelkomplexes in Lech am Arlberg, der gleichzeitig als Schutzhütte dient. Lech erfreut sich in den Hauptsaisonen über zahlreiche Touristen, wohingegen die Nebensaisonen Großteils ungenutzte Flächen aufweisen. Um dieser Problematik entgegenzuwirken werden Lösungen in einer mobilen Architektur gesucht, die Ansätze aus der Eisenbahnindustrie heranzieht und die einzelnen Komponenten dementsprechend neu interpretiert und einsetzt. Es entsteht eine Gebäudekonfiguration aus einzelnen kompakten Schichten, die sowohl die Addition, als auch die Subtraktion genutzter und ungenutzter Flächen ermöglicht und im Verein ein großzügiges Raumerlebnis bildet. Durch die genormten Achsabstände der Räder kann jede Schicht über die Eisenbahngleise an diverse Standorte transportiert werden und geht somit auf den stetig steigenden Wunsch der globalen Vernetzung ein. Neben dem Thema der energieeffizienten Nutzung der Flächen mittels mobiler Räumlichkeiten, liegt der Fokus insbesondere auch auf dem Einsatz nachhaltiger Rohstoffe und Autarkie und gibt einen Anstoß zu zukunftsorientiertem Denken anpassungsfähiger, nachhaltiger Architektur.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis explores the design of a residential and hotel complex in Lech am Arlberg. This complex is designed for hikers and skiers but can also be used as mountain refuge during inclement weather conditions. Lech welcomes a large amount of tourists in the high seasons whereas the low seasons show idle facilities. To counter these unused spaces and to save energy, solutions focus on mobile architecture based on principles found in the railway industry as well as interpreting and using individual components in new ways. This leads to a configuration of individual compact modules, which allow the addition as well as elimination of used and unused spaces and thus create a generous experience of the space. Due to a standardized wheelbase, these modules can be transported via railway lines to different sites and are therefore responsive to the increasing desire for global integration. In addition to the topic of energy-efficient use of spaces, the focus is on renewable resources and self-sufficiency, and should also encourage forward-looking thinking in regards to adaptable and sustainable architecture.