Titelaufnahme

Titel
Abteilung Minigraben - neuer Akt für eine Ruine / von Eva Rotschopf
VerfasserRotschopf, Eva
Begutachter / BegutachterinKoelbl, Wolfgang
Erschienen2015
Umfang58 S. : Ill., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-86838 Persistent Identifier (URN)
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Abteilung Minigraben - neuer Akt für eine Ruine [17.18 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Mit der vorliegenden Arbeit -Abteilung Minigraben - Neuer Akt für eine Ruine- möchte ich im ersten Teil der Frage nachgehen, warum im Lungau, dem südlichsten der Salzburger Gaue, Tradition doch sehr hoch gehalten wird, jedoch historischer (und) bäuerlicher Altbestand offenbar kaum als Traditionsvermittler und somit als schützens- und erhaltenswert gesehen wird. Jedoch bezeugen gerade diese Gebäude noch immer die Tradition des Handwerkes und des bäuerlichen Lebens. Auch der öffentliche Diskurs zum Thema Architektur sowie zeitgenössische Architektur existieren kaum bzw. nur sehr vereinzelt. Im zweiten Teil bringe ich einen Vorschlag, wie ein altes, ruinöses Gebäude -wiederverwertet- werden könnte. In diesem Fall passiert das nicht mittels Restaurierung im Sinne der Denkmalpflege oder Renovierung und der damit verbundenen Umnutzung des Gebäudes, sondern die Programmierung -Verfall` der Ruine wird auf die Intervention übertragen. In Anlehnung an den Bestand werden Formen, Materialien und Konstruktion bewusst sehr einfach gehalten. Ein schematischer Zeitraffer sollte eine Idee davon skizzieren, wie sich die Situation in 100 Jahren darstellen könnte.

Zusammenfassung (Englisch)

The following thesis -Abteilung Minigraben - Neuer Akt für eine Ruine- (Department Miniature Trench - A New Act for a Ruin) primarily aims to discuss why tradition is highly emphasized throughout society in Lungau, Salzburg´s most southern district, while historical and rural architecture are apparently not seen as facilitators of tradition and hence are not considered worthy of protection and conservation. Although this distinct rural architecture still gives lively evidence of the artisan craftsmanship and rural lifestyle, a discourse on architecture as well as contemporary architecture is scarce if not non-existent. In the second part of my thesis I will give a suggestion on how an old, ruinous edifice could be -recycled-. Contrary to common built heritage conversation this is not accomplished through restoration by definition and the resulting reuse of the building but moreover the set programme of -Deterioration- is transferred to the man made intervention. Following the constituent buildings, forms, materials and construction are purposely chosen by their simplicity. A schematic time lapse gives an idea on how the situation could be 100 years into the future.