Titelaufnahme

Titel
Auswirkungen der äußeren Strukturen des Straßenraumes auf das Verhalten der Fußgeher : untersucht am Beispiel des Umbaus der Begegnungszone in der Mariahilfer Straße / von Svenja Lembke
VerfasserLembke, Svenja
Begutachter / BegutachterinKnoflacher, Hermann
Erschienen2015
Umfang94 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Verhalten / Strukturen / Fußgeher / Begegnungszone
Schlagwörter (EN)behaviour / structures / pedestrian / shared space
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-86118 Persistent Identifier (URN)
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Auswirkungen der äußeren Strukturen des Straßenraumes auf das Verhalten der Fußgeher [3.72 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Strukturen des Straßenraumes senden Informationen in Form von Reizen aus, die das Verhalten der Verkehrsteilnehmer beeinflussen können. Dabei werden unter äußeren Strukturen beispielsweise bauliche Elemente verstanden. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wird untersucht, inwieweit Veränderungen der äußeren Strukturen des Straßenraumes Auswirkungen auf das Verhalten der Verkehrsteilnehmer haben. Bei der Betrachtung stehen die Fußgeher im Mittelpunkt. Untersucht wird diese Fragestellung am Beispiel des Umbaus der Begegnungszone in der Mariahilfer Straße, da dort zum Erhebungszeitpunkt trotz gleicher gesetzlicher Verkehrsregelung eine unterschiedliche Gestaltung des Straßenraumes und somit unterschiedliche äußere Strukturen vorliegen. Die Erhebung erfolgt mittels Videoaufnahmen an zwei Standorten mit unterschiedlichen baulichen Elementen. Die Erhebungsdaten spiegeln das objektiv beobachtbare Verhalten der Verkehrsteilnehmer wieder und ermöglichen dadurch einen Vergleich der beiden Abschnitte. Ergänzend wird eine Befragung in der Mariahilfer Straße durchgeführt, um die subjektiven Einschätzungen der Verkehrsteilnehmer bezüglich des Umbaus erheben zu können. Die Ergebnisse der Untersuchungen zeigen, dass sich das Verhalten der Verkehrsteilnehmer in der Begegnungszone der Mariahilfer Straße durch den Umbau des Straßenraumes verändert, wobei insbesondere die Nutzung des Fahrbahnbereiches in Längsrichtung als auch das Querungsverhalten der Fußgeher zu nennen sind. Durch die Ergebnisse wird die Notwendigkeit eines Umbaus zu einem selbsterklärenden Straßenraum deutlich, um ein angepasstes Verhalten der Verkehrsteilnehmer zu erzielen und so das Funktionieren der Begegnungszone zu gewährleisten.

Zusammenfassung (Englisch)

Road users perceive the structures of road space as stimuli that may influence their behaviour. External structures are understood as structural elements for example. The paper studies how changes of external structures of road space interfere with the behaviour of road users. When considering the pedestrians take centre stage. The question is examined at the example of the reconstruction of the shared space zone in Mariahilfer Straße, since there is at the moment of data collection a different design of road space and consequently different external structures despite having the same legal traffic regulation. The inquiry takes place at two locations with different structural elements and is done with video recording. The data reflects the objectively observable behaviour of road users and enables a comparison of the two sections. In addition a survey in Mariahilfer Straße is carried out in order to raise the subjective assessments of road users with respect to the reconstruction. The results of the studies show that the behaviour of road users in the shared space zone in Mariahilfer Straße changes by redesigning the road space. In particular the use of the roadway in the longitudinal direction and the crossing behaviour of pedestrians can be mentioned. The results underline the importance of the conversion to a self-explanatory road space to achieve an adjusted behaviour of road users and to ensure the functioning of the shared space zone.