Titelaufnahme

Titel
Schutz und Management von Wildnisgebieten als Aufgaben der Raumplanung / von Katharina Zwettler
VerfasserZwettler, Katharina
Begutachter / BegutachterinKanonier, Arthur
Erschienen2015
UmfangXVI, 121 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Mag.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Raumplanung / Wildnis / Schutzgebiete
Schlagwörter (EN)Spatial Planning / Wilderness / Protected Areas
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-85693 Persistent Identifier (URN)
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Schutz und Management von Wildnisgebieten als Aufgaben der Raumplanung [1.84 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Arbeit sollen wesentliche Elemente des Wildnisdiskurses in Österreich aufgezeigt werden. Dazu zählen genaue Begriffsdefinitionen und das Sichtbarmachen von unterschiedlichen Zugängen zum Thema Wildnis. Ziel ist es, Verbindungen zwischen Wildnisgebietsschutz und -management sowie Raumplanung herzustellen und die Notwendigkeit des Zusammenhangs zu erkennen. Der Wildnisdiskurs in Österreich ist einer, der derzeit noch weitgehend auf Qualität ausgerichtet ist. Die Raumplanung spielt darin eine geringe bis keine wahrnehmbare Rolle. Die Quantifizierung ist der nächste Schritt im nationalen Wildnisdiskurs und genau an dieser Stelle kommt die Raumplanung ins Spiel. Quantifizierung bedeutet Manifestierung in der Fläche, es geht also um die Sammlung umfangreicher Informationen zu Flächen und Sicherung von Gebieten vor Nutzungsansprüchen. In der Arbeit werden bestehende und potenzielle Wildnisgebiete angeführt und das nominale und funktionale Raumordnungsrecht wird auf Bestimmungen hinsichtlich Aussagen zu Wildnisgebieten untersucht. Ziel ist es schließlich, anhand des Projektes Netzwerk Naturwald die Grenzen und Möglichkeiten der Raumplanung bei Schutz und Management von Wildnisgebieten aufzuzeigen und eine Diskussion über die Stärkung der Raumplanung als koordinierende Materie im Wildnisdiskurs anzuregen.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis elaborates on crucial aspects of discourses on wilderness in Austria. It investigates terminologies and concepts that are central to these discourses, as to carve out different approaches to think about wilderness. Doing so, this thesis aims at linking wilderness-protection and -management with spatial planning, acknowledging the need for establishing this exchange between disciplines. As the wilderness-discourse in Austria is mainly focused on quality, spatial planning still remains of subordinate importance to discussions in the field. Yet, the quantification of wilderness can be seen as the next step and this is where spatial planning enters the scene: Spatial planning could offer valuable inputs to debates on process of quantification - and thus bears the potentials for gaining a more powerful voice in discourses on wilderness-protection and -management. Quantification means manifestation in the area which assumes that there is enough information about the space and willingness to reduce spatial utilization requirements. On the case of existing and potential areas of wilderness, relevant legal materials will be described and analysed. This paper aims at illustrating the limits and potentials for spatial planning to contribute to discussions in the domains of wilderness-protection and -management.