Titelaufnahme

Titel
Erweiterung und Adaptierung des Museums Schloss Ambras bei Innsbruck / von Magdalena Krapfenbauer
VerfasserKrapfenbauer, Magdalena
Begutachter / BegutachterinSchnabl, Gerhard
Erschienen2015
Umfang89 S. : zahlr. Ill. u. Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Konzept / Entwurf / Schloss Ambras / Museum
Schlagwörter (EN)Concept / Design / Ambras Castle / Museum
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-84871 Persistent Identifier (URN)
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Erweiterung und Adaptierung des Museums Schloss Ambras bei Innsbruck [45.59 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Erstmals im 10. Jahrhundert erwähnt, geht das Schloss ursprünglich auf eine mittelalterliche Burganlage zurück. Diese erlangte als fester Sitz der ursprünglich in Oberbayern begüterten Grafen von Andechs im Hochmittelalter überregionale Bedeutung. Nachdem die Burg 1133 zerstört wurde ging sie schließlich in den Besitz der Tiroler Landesfürsten über. Die kulturgeschichtliche Bedeutung von Schloss Ambras ist untrennbar mit dem Habsburger Erzherzog Ferdinand II. (1529-1595) verbunden. Er prägte als Bauherr und Kunstsammler bis heute das Erscheinungsbild des Schlosses. Ab 1564 erfolgte unter Ferdinand II. ein großangelegter Ausbau der mittelalterlichen Burganlage in ein Renaissanceschloss. Am Fuße des Hochschlosses wurde der Spanische Saal, einer der bedeutendsten freistehenden Saalbauten der Renaissance, gebaut. Für die Ausstellung seiner berühmten Rüstungs- und Kunstsammlungen ließ er im Bereich des Unterschlosses einen nach modernsten Kriterien konzipierten Museumstrakt errichten. Heute ist Schloss Ambras Eigentum der Republik Österreich und untersteht der Verwaltung von dem Kunsthistorischen Museum Wien. Nicht nur die Sammlungen, auch das Renaissance Ensemble an sich, sind einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Tirol. Die terrainbedingte unterschiedliche Struktur der Anlage hat einen nicht optimalen Besucherkreislauf zu Folge. Auch Pädagogikräume, Restaurant, Personalräume und zusätzliche Ausstellungsräume können nur schwer in den Bestand integriert werden. Die Eingriffe sehen eine Neuorganisation des Museums im Unterschloss vor, sowie einen Neubau der die einzelnen Gebäude der Anlage verbinden soll, um so den Museums- bzw Veranstaltungsbetrieb zu optimieren. Diese Lösung schafft den fehlenden, dringend benötigten, Raum und auch ein neues Wegeleitsystem mit zeitgemäßer Infrastruktur, das die Wege der Besucher zwischen Unterschloss und Spanischem Saal vereinfacht.

Zusammenfassung (Englisch)

The castle was historically mentioned for the first time in the 10th century and dates back to a medieval fortress. The castle gained superregional importance after it became the seat of the Bavarian dynasty of the "Grafen von Andechs". After the castle was destroyed in 1133 it finally came into possession of the Tyrolean regents. The cultural and historical meaning of Ambras Castle is inseparably connected to the Habsburg Archduke Ferdinand II. (1529-1595). He shaped the appearance of the castle, both as a principal and as an art collector, in a way that can still be seen today. In 1564 Ferdinand II. ordered large-scale construction works that enlarged Castle Ambras, and changed it from a medieval fortress into a renaissance castle. The Spanish Hall was constructed below the upper castle and is one of the most important existing, free standing renaissance halls. For the exhibition of his famous arms and art collections Ferdinand II requested a construction of new museum buildings, which are today described as lower castle. Today Ambras Castle is owned by the Republic of Austria and is used as a museum. It is under the administration of the Museum of History of Arts Vienna. The collections and the renaissance ensemble of the castle are one of the main sights in Tyrol. The difficult, terrain-related structure of castle Ambras results in a non-optimal visitor circulation. It is also difficult to integrate further teaching rooms, restaurants, staff rooms and additional exhibition rooms into the current structure of the castle. My changes of the structure request a reorganization of the museum in the lower castle and the construction of a new building, that can connect the different building complexes to facilitate the operation of the museum and the event locations. The new building creates urgently needed space for the collections as well as a new path directing system with an updated infrastructure that can simplify the visitor-s circulation.