Titelaufnahme

Titel
Hotel am Naschmarkt : Revitalisierung eines städtischen Brachraumes / Martin Lichtenstöger
VerfasserLichtenstöger, Martin
Begutachter / BegutachterinKeck, Herbert
Erschienen2015
Umfang113 S. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Hotel
Schlagwörter (EN)hotel
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-83419 Persistent Identifier (URN)
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Hotel am Naschmarkt [35.32 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Entwurf eines modernen Stadthotels mit halböffentlichem Zusatznutzen. Als hypothetischer Bauplatz wurden die Grundstücke Rechte Wienzeile 2a und 2b gewählt. Diese sind am stadtauswärtigen Ende des Naschmarkts, direkt an der U-Bahnstation Kettenbrückengasse gelegen und erfahren derzeit eine Nutzung als Parkplatz und mehrheitlich leerstehendes Wohnhaus. Ziel der Arbeit ist die Revitalisierung der Bestandssituation. Die Idee war, ein Hotelkonzept zu entwickeln, das neben der Beherbergung von Touristen auch eine städtische, halböffentliche Funktion erfüllt, sich so ins soziale Stadtgefüge integriert und damit den Kontakt zwischen Hotelgästen und Einheimischen fördert. Die kleinstrukturierte Kreativkultur angrenzender Viertel sollte aufgegriffen und im Raumprogramm entsprechend umgesetzt werden. Unterschiedliche Raumqualitäten, vom Pop-up Store, über Räume für Workshop, Yoga, Meditation, Kunst und Veranstaltung, sowie eine großzügige Dachterrasse wurden hierfür vorgesehen. Auf die unterschiedlichen Ausprägungen des umgebenden Stadtraumes wurde straßenseitig mit einer großflächigen Fassadenbegrünung reagiert. Damit soll eine mikroklimatische, akustische und visuelle Verbesserung des Straßenraumes erreicht werden. Naschmarktseitig ermöglicht eine transparente Fassadengestaltung den Blick über den Naschmarkt bis ins historische Stadtzentrum. Mit der abstrakten Interpretation einer Blattstruktur als Fassadenmuster soll ein zeitgemäßes Pendant zu den floralen Motiven der Wienzeilenhäuser Otto Wagners geschaffen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The present work deals with the design of a modern city hotel with semi-public additional spaces. The plots at Rechte Wienzeile 2a and 2b were selected as a hypothetical building site. These are located at the city's outward end of the Naschmarkt, directly next to Kettenbrückengasse underground station and are currently used as a parking lot as well as a predominantly empty apartment building. The aim of this work is the revitalization of the current stock situation. The idea was to develop a hotel concept that in addition to the accommodation of tourists also has an urban, semi-public character, thus being integrated into the social urban fabric and promoting the contact between hotel guests and locals. The small-scale creative culture of the adjoining quarters should be adopted and implemented in accordance with the design of this space. Different spatial qualities, from pop-up stores to rooms for workshops, yoga and meditation classes, art exhibitions and events as well as a spacious roof terrace will be provided. On the street-facing side the different characteristics of the surrounding urban space were responded to with an extensive facade greening. This intends to gain a microclimatic, acoustic and visual improvement of this Viennese boulevard. Facing the Naschmarkt a transparent facade allows views overlooking the market and the historic City center. With the abstract interpretation of leaf structures as a facade pattern a contemporary counterpart to the floral motifs of the houses by Otto Wagner on the Wienzeile is to be created.