Titelaufnahme

Titel
Umnutzungsmöglichkeiten öffentlicher und halböffentlicher Stadträume in Wiens Gründerzeitbebauung für Urban Gardening / von Oliver Cerny
VerfasserCerny, Oliver
Begutachter / BegutachterinJadric, Mladen
ErschienenWien, 2015
Umfang110 Seiten : Illustrationen, Pläne
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2015
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
[Übers. des Autors]: Restructuring of public and semi-public urban spaces in a Wilheminian time district in Vienna for Urban Gardening
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Urban Gardening / Gründezeit
Schlagwörter (EN)Urban Gardening / Wilhelminian time
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-82731 Persistent Identifier (URN)
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Umnutzungsmöglichkeiten öffentlicher und halböffentlicher Stadträume in Wiens Gründerzeitbebauung für Urban Gardening [21.32 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In Zeiten, in denen Essen als Teil eines "guten Lebens" an Bedeutung gewinnt, erhöht sich - durch Lebensmittelskandale bestärkt - auch das Bedürfnis der Konsumenten zu wissen, woher ihre Lebensmittel stammen und woraus sie bestehen. Aus dieser Sehnsucht nach ehrlichen, regionalen Zutaten hat sich eine Urban Gardening Bewegung entwickelt, die zur Kultivierung von Obst und Gemüse von "Natur" aus eine gewisse Mindestanbaufläche erfordert. Was aber, wenn man Urban Gardening in dicht verbaute Gründerzeitstrukturen integriert, die ein überdurchschnittliches Defizit an Grünflächen aufweisen, aber in Wien einen erheblichen Teil der bebauten Fläche ausmachen? Inwieweit können dabei bestehende, strikte Hierarchien in Hinsicht auf öffentliche, halböffentliche und private Räume aufgebrochen und in ein neues Funktionsschema überführt werden? Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist ein Entwurf für eine Neugestaltung eines bestehenden Quartiers in der Blockrandbebauung im 16. Wiener Gemeindebezirk zu einer gemeinschaftlich genutzten Struktur. Als verbindendes Element sollen Anbaumöglichkeiten für Obst und Gemüse dienen, die fließende Übergänge zwischen Öffentlichkeit und Privatheit schaffen.

Zusammenfassung (Englisch)

In times, when food becomes an essential part of a "good life", people more and more want to know where their consumed products come from and what they are made of. Starting from this desire for honest, local ingredients, an urban gardening movement became to life, that usually requires a minimum of a cultivable land for planting fruits and vegetables. But what if Urban Gardening will be integrated in a densely built Wilhelminian-style structure, that has an above-average deficit of green areas, but represents a substantial part of Vienna? How can in that process existing, strict hierarchies of public, semi-public and private spaces be reorganized and transferred into a new functional schema? The aim of this work is a concept for a redesign of an existing neighborhood in the block development in the 16th district of Vienna into a commonly shared structure. Therefore, mounting options for fruits and vegetables shall operate as a linking element, that creates smooth transitions between public and private spheres.