Titelaufnahme

Titel
Ornament, Muster, Struktur : Entwurf für eine Lärmschutzwand aus Beton unter Einbezug digitaler Produktionsmethoden / von Andrea Rosic
VerfasserRosic, Andrea
Begutachter / BegutachterinAigner, Anita
ErschienenWien, 2015
Umfang270 Seiten : Illustrationen
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2015
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
Titelübersetzung des Autors: Ornament, pattern, structure. Design of a noise barrier built of concrete based on digital production methods.
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Digitales Ornament / Muster / Lärmschutzwand / Straßenbau
Schlagwörter (EN)Digital ornament / pattern / noise barrier / road construction
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-82092 Persistent Identifier (URN)
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Ornament, Muster, Struktur [22.99 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ausgehend von einer Befassung mit dem Themenkomplex Ornament, Muster und Struktur möchte diese Diplomarbeit einen Beitrag zu einer ästhetisch anspruchsvolleren Gestaltung von Lärmschutzwänden leisten. Im theoretischen Teil der Arbeit geht es zunächst um eine begriffliche Differenzierung. Unter Rückgriff auf kunsthistorische und architekturtheoretische Literatur werden die Begriffe Ornament, Bauornament, Dekor, Muster, Symbol, etc. erörtert. Anhand von Beispielen wird dabei der Bogen vom klassischen Ornament und Muster bis zu gegenwärtigen Oberflächenerscheinungen, die in der Architektur unter den Begriffen neues Ornament und digitales Ornament subsumiert werden, gespannt. Die Beispiele werden im Zusammenhang mit den jeweiligen Entwurfs- und Produktionsmethoden erörtert. Verschiedene Positionen innerhalb der Architekturtheorie werden vorgestellt. Im Entwurf zeigt die Arbeit Gestaltungslösungen für eine Lärmschutzwand aus Beton entlang der Südautobahn in Kärnten. Da sich bestehende Lärmschutzsysteme durch Monotonie im Erscheinungsbild auszeichnen, Form und Ästhetik eine untergeordnete Rolle spielen, ist es ein zentrales Anliegen dieser Arbeit, in diesen gestalterisch tristen Bereich unter Rückgriff auf digitale Entwurfs- und Produktionsmethoden neue formal-ästhetische Qualitäten einzubringen. Die erarbeiteten künstlerischen Gestaltungskonzepte verknüpfen schallabsorbierende und ästhetische Funktion und berücksichtigen - anders als bestehende Systeme - die Wahrnehmung der Lärmschutzwand in Bewegung. Die Gestaltung der Lärmschutzwand ist nicht auf frontale Betrachtung, sondern auf seitliche Betrachtung der im Auto mit hoher Geschwindigkeit fahrenden Person hin angelegt. Mit einem abwechslungsreichen auf die Umgebung Rücksicht nehmenden Rhythmusbild soll die Identität des Streckenabschnitts gestärkt, eine harmonische Verbindung zwischen Baukörper und Landschaft hergestellt und ein Landmark mit Wiedererkennungswert für die Region geschaffen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis tries to contribute to the more aesthetic design of noise barriers based on the subject-matters ornament, pattern and structure. The theoretical part of this thesis starts with a thorough analysis of relevant terms and definitions. The terms ornament, architectural ornament, decoration, pattern, symbol, etc. are discussed with the help of literature from art history and architectural theory. The development from the classical ornament and pattern to current surface phenomena is shown with several examples. These phenomena are known as new or digital ornament in the field of architecture. The different examples are discussed in relation to the different design and production methods of the respective era. To complete the theoretical part, several positions and views of architectural theory are presented. In the second part of this thesis, design solutions for noise protection walls made from concrete are developed. The building site is located along a highway in Carinthia in the South of Austria. Currently existing noise barriers show a monotone picture. As shape and aesthetics only play a minor role at the moment, this thesis focuses on enhancing this artistically dull area with new formal-aesthetic qualities. This is done with the help of digital design and production methods. The developed artistic design concepts combine sound-absorbing with aesthetic functions and consider - in contrast to exiting systems - also the perception of the noise protection wall while being in motion. The noise protection walls are not designed for being viewed from the front but consider the sideways view of people that pass by with high speed in their cars. The developed walls consist of modules with a varying pattern and consider the respective surroundings. This helps to strengthen the identity of the track section, to develop a harmonic connection between the structure and the landscape and to create a landmark with recognition value for the whole region.