Titelaufnahme

Titel
Nutzungsänderung eines innerstädtischen vertikalen Einkaufszentrums anhand des Beispiels EKZ Traun Park Wels / von Christian Anwander
VerfasserAnwander, Christian
Begutachter / BegutachterinPeham, Harald Christoph
Erschienen2015
Umfang79 Bl. : Ill., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Master Thesis, 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Nutzung / Einkaufszentrum / Innenstadtentwicklung / Nebenlagen / Wohnungseigentum
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-81306 Persistent Identifier (URN)
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Nutzungsänderung eines innerstädtischen vertikalen Einkaufszentrums anhand des Beispiels EKZ Traun Park Wels [1.98 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die prognostizierte Bremse bei der Neuerrichtung von Shoppingcentern und die vielen anstehenden bzw. aufgeschobenen Revitalisierungen fordern die Immobilieneigentümer zum Handeln. Oft zwingt die Einzelhändler die Dauer der Überlegungen und der Imageverlust zum Abwandern vom Standort in die "Boxen" in den Stadt-Randbereich. Dies bedeutet oft, dass gerade Standorte in Innenstadt-Randlagen sterben und kaum eine Chance auf einen Neustart als Einkaufszentrum haben. Gerade in ländlich gelegenen Centern scheint eine Revitalisierung nicht mehr sinnvoll zu funktionieren. Zu schwierig ist es, die modernen Anforderungen an ein Shopping Center sowohl zeitlich, logistisch als auch finanziell umzusetzen, da die alten Konzepte nicht mehr den heutigen Anforderungen und dem Zeitgeist der Marktanforderungen entsprechen. Auch der politische Wille, die innerstädtischen Lagen nicht aussterben zu lassen, hilft oft im Entwicklungsprozess nicht weiter, da bereits vor Jahren versäumt wurde, die erforderlichen Maßnahmen in der Raumordnung zu setzen. Geht die Leerstandsrate eines Center nach oben wird es immer schwieriger den Standort für Einzelhändler zu halten. Die notwendige Frequenz und Attraktivität geht verloren. Wer den wirtschaftlichen Schaden gering halten will ist zum Handeln gezwungen. Dass es zu Einschränkungen bei den Erträgen in Zukunft kommen wird, ist vorprogrammiert. Eine Nutzungsänderung in welche Richtung auch immer ist eine sinnvolle Alternative. Wichtig scheint es, die Zeichen der Zeit zu erkennen und das optimale Produkt in der Projektentwicklung zu kreieren. Im Falle des Traun Park wurden Nutzungen aus den Bereichen Soziales, Bildung und Fitness kombiniert. Mit vergleichbar geringeren Investitionen als bei einem "Refurbishment" eines innerstädtischen Centers kann man innerhalb eines Zeitraumes von 1-3 Jahren ausgezeichnete Erfolge erzielen, da so ein attraktives wirtschaftliches Angebot entsteht das der Zielgruppe entspricht. Wichtig erscheint mir eine gute regionale Anbindung im Marketingkonzept umzusetzen und Kontakte langfristig aufzubauen. Im Zuge solcher Aktivitäten wird auch der erlittene Imageverlust wieder reduziert werden und kann davon ausgegangen werden, dass innerhalb von fünf Jahren der Standort wieder aktiv in das Umfeld eingebunden ist.