Titelaufnahme

Titel
Luftschloss Österreich : Interpretationsentwurf zur EXPO Mailand 2015 / von Hannes Walzl
Weitere Titel
Air-built palace Austria
VerfasserWalzl, Hannes
Begutachter / BegutachterinBerthold, Manfred
ErschienenWien, 2015
Umfang72 Seiten : Illustrationen
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2015
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
Titelübersetzung des Autors: Air Built Palace Austria
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Architektonischer Entwurf
Schlagwörter (EN)architectural design
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-80681 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
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Luftschloss Österreich [40.27 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der vorliegende Entwurf stellt eine begrenzte Bearbeitung des EU-weit offenen Realisierungswettbewerbs aus dem Jahr 2013 zum österreichischen Beitrag zur EXPO 2015 in Mailand dar. Das aus dem damaligen Wettbewerb hervorgegangene Siegerthema BREATHE AUSTRIA wird dabei aufgegriffen und einer Neuinterpretation unterworfen. Das Thema wird dabei assoziativ einer allgemeinen Bildhaftigkeit von Luft behandelt. Raumprogramm-Massenmodelle und physische Modellstudien bilden dabei ein expressives Werkzeug zur Formfindung. Die sich entwickelnden Raumsequenzen bilden Erschließung und Promenade gleichzeitig. Das Gebäude wird somit im Ganzen durchwandert und als Ganzes auch wahrgenommen. Sichtbeziehungen zwischen unterschiedlichen Ausstellungsebenen sind durch aufgelöste Geschoßplatten gegeben. Das statische System wird durch Stahlbetonstützen und Stahlbetondecken hergestellt. Die Fassadenkonstruktion wird primär durch eine statisch wirksame Stahl-Formrohrkonstruktion getragen. Diese wird punktuell an der Deckenkonstruktion statisch angebunden. Die Hülle selbst besteht aus einer zweischaligen Membrankonstruktion mit Überdruckluftfüllung. Die innere Membran übernimmt in erster Linie die Aufgaben der optischen Anforderungen an die Fassade durch den Autor. Die Aufteilung der Einzelsegmente folgt dem Rasterbild der Unterkonstruktion. Die äußere Membran übernimmt die Aufgabe des Sonnenschutzes und wird in größere Segmente unterteilt. Hier wird durch Seil-Fittinge die Form gehalten. Die Hülle ist nicht geschlossen und wird somit nicht als Klimahülle bezeichnet. Unterschiedliche Transparenzen der Luftkissenfassade ermöglichen unterschiedliche Tiefenwahrnehmungen im Raum. Es ist ein Ausstellungspavillon der das Thema der Ausstellung zum Konzept des Entwurfs heranzieht.

Zusammenfassung (Englisch)

The here present proposal is to understand as a in the content restricted work on the EU wide opened realisation competition from 2013 for the Austrian contribution to the EXPO 2015 in Milan. The winning theme of this former competition, BREATHE AUSTRIA, is picked up to be subject of a reinterpretation. The theme is thereby discussed along the common graphic quality of air. Space allocation plan-model of masses and physical model studies are building an expressive tool to form finding. The thereby developing space sequences are circulation and promenade at the same time. The building is perambulated on the whole and as experienced as a whole as sell. Visual contacts between the different exhibition levels are given through dissolved slabs. The static system is made by reinforced concrete columns as well as reinforced concrete floors. The facade construction is carried primary by a statically effective steel structural tubing shape that is tied to the ceiling structure at specific points. The facade itself consists of a bivalve membrane construction filled with excessive pressurised air. The inner membrane assumes the function of serving the optical requirements of the author. The partition of the individual segments is following the raster image of the substructure. The external membrane has the function of being a sun protection and is divided in bigger segments. The form is thereby hold by cable fittings. The enclosure is not closed and is as a consequence no climate enclosure. Different transparencies of the air cushion facade are allowing different depth perceptions of the space. It is an exhibition pavilion that is using the exhibition theme as concept of the proposal.