Titelaufnahme

Titel
Gio Ponti Hotel Valmartello al Paradiso del Cevedale : Geschichte, Bestandsaufnahme, Revitalisierung / Silke Alber
VerfasserAlber, Silke
Begutachter / BegutachterinCaviezel, Nott ; Knauer, Birgit
Erschienen2015
Umfang205 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Titelübersetzung des Autors: Gio Ponti Hotel Valmartello al Paradiso del Cevedale History. Structural survey. Revitalization.
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Martelltals / Gio Ponti / Bestandsanalyse / Revitalisierung / Hotel Valmartello al Paradiso del Cevedale
Schlagwörter (EN)Martelltals / Gio Ponti / Analysis of the existing building / Revitalization / Hotel Valmartello al Paradiso del Cevedale
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-80178 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Gio Ponti Hotel Valmartello al Paradiso del Cevedale [46.59 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Thema der vorliegenden Arbeit ist das Hotel Valm- artello al Paradiso del Cevedale im hinteren Ende des Martelltals, in Südtirol. Inmitten der Alpen plant der Architekt Gio Ponti zwischen 1935 und 1937 diese Kombination von Luxushotel und Schutzhütte. Es handelt sich um einen langgestreckten schmalen Baukörper, der in einem konvexen Schwung endet und mit einem Pultdach abschließt. Bei den Hotelgästen wird zwischen Gästen und Touris- ten unterschieden und die Kategorien werden in zwei verschiedenen Trakten untergebracht. Eine Besonderheit ist die farbliche Gestaltung: Die Decke oder die Wände eines jeden Raumes werden mit farbigem Putz verkleidet und teilweise zusätzlich mit einem Muster versehen. Nach einer kurzen Wiederaufnahme des Betriebs nach Kriegsende muss bereits 1946 Konkurs angemeldet werden. 1952 wird es von einem Unternehmer gekauft und erweitert, aber nie fertiggestellt. Seitdem ist das Gebäude sich selbst überlassen. Auf die Beschreibung des Werks von Gio Ponti folgt eine kurze Einführung in die faschistische Tourimusarchi- tektur. Anschließend wird der Bezug des Architekten zu temporärer Architektur behandelt. Darauf folgt eine Beschreibung des Standorts des Hotel Paradiso, der Entwurfsschritte von Ponti, des Baus von 1937 und der anschließenden Erweiterung, sowie des aktuellen Zustands. Die Arbeit schließt mit einem Revitalisierungsvorschlag ab.

Zusammenfassung (Englisch)

The topic of the thesis is the Hotel Valmartello al Pa- radiso del Cevedale located at the end of the valley of Martell, in South Tyrol. The building, planned by Gio Ponti, combines the facilities of a luxury hotel with the characteristics of a mountain shelter, and opens in 1937. The result is a long slender building ending in a convex curve. The Hotel Paradiso is divided in two categories, guests and tourists. The guest rooms are situated in the western wing, the east side of the building is reserved for the tourists. The subdivision is accentuated by the colored walls and the ceilings off the rooms. The tourist rooms are uni- colored, the guest rooms are patterned, with the result of individual designs. The short active lifetime of the hotel ends in 1946, when it declares bankruptcy. A businessman from Venice bought and extended it in 1952, without completing the construction works. Since then the building is abandoned. The thesis starts with an explanation of the work of Gio Ponti, followed by an introduction to the fascist hotel architecture and the projects by Gio Ponti related to tourism. This chapter is followed by a description of the location of the Hotel Paradiso, the design steps, the building from 1937 and the extension and the actual state. The thesis ends with the concept of revitalization.