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Title
Ressourceneffiziente Bauweise am Beispiel von Holzleichtbeton-Verbundkonstruktionen / Katharina Pomberger
AuthorPomberger, Katharina
CensorFadai, Alireza
Published2015
Description122 Bl. : Ill., graph. Darst.
Institutional NoteWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2015
Annotation
Titelübersetzung des Autors: Wood-based concrete as an example for resource-efficient planning
Zsfassung in engl. Sprache
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)Ressourceneffiziente Planung / Holzleichtbeton
Keywords (EN)resource-efficient planning / Wood-based concrete
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-78719 Persistent Identifier (URN)
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Ressourceneffiziente Bauweise am Beispiel von Holzleichtbeton-Verbundkonstruktionen [5.43 mb]
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Abstract (German)

In Anbetracht der voranschreitenden Verknappung an endlichen Ressourcen wie Sand und Kies, welche im Bauwesen gegenwärtig nicht wegzudenken sind, ist die Suche nach alternativen Baumaterialien wesentlich. Eine gründlich überlegte Auswahl von ökologisch nachhaltigen Baustoffen ist für Architekten und Planer der einfachste Weg, um ressourcenschonende Entwurfsstrategien in ein Gebäude einzubringen. Am Beispiel von Holzleichtbeton-Verbundkonstruktionen wird aufgezeigt inwieweit ein verantwortungsbewusster Umgang mit den vorhandenen nachwachsenden Rohstoffen besonders gut gelingen kann. Dabei ist eine anwendungsnahe und damit praxisorientierte Bilanzierung des gesamten Lebenszyklus des Baustoffes und der damit verbundenen Stoffkreisläufen maßgebend. Durch die Gegenüberstellung von Holzleichtbeton-Verbundkonstruktionen mit konventionellem Stahlbetonbau und gängiger Holzrahmenbauweise werden mit Hilfe von Berechnungen und Informationen aus verschiedenen Datenbanken vergleichende Ergebnisse erzielt, wodurch Aussagen betreffend öko-logischer, aber auch bauphysikalischer und architektonischer Aspekte gemacht werden können. Infolgedessen werden Optimierungsansätze und Anwendungsvorschläge sowie Detailausführungen diskutiert. Diese zeigen, dass durch den Einsatz von Holzleichtbeton eine relativ lange Lebensdauer von Bauteilen erzielt werden kann. Des Weiteren können die Umweltwirkungen während des gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes besonders gering gehalten und zusätzlich die ästhetischen und bauphysikalischen Anforderungen an die Architektur erfüllt werden. Auch die Verarbeitbarkeit ist unproblematisch und der Einbau sowie die anschließende Demontage können einfach durchgeführt werden. Es handelt sich um einen Baustoff mit großem Potenzial zur weiteren ökologischen und konstruktiven Optimierung, welcher ohne den Einsatz endlicher Ressourcen gut funktionieren kann.

Abstract (English)

Due to the ongoing scarcity of finite resources such as sand and gravel, which are currently an integral part in the building industry, the search for alternative materials is essential. A well-reasoned choice of ecologically sustainable building materials is the easiest way for architects and planners to introduce resource-saving design strategies in a building. This thesis shows how resource-efficient design can succeed particularly well by using wood-based concrete structures as an example. Therefore a practice-orientated and application-driven assessment for the whole lifecycle of a building material is necessary. Through the comparison of wood-based concrete constructions with conventional reinforced concrete and common timber frame construction, with calculations using information from various databases, statements concerning ecological, but also structural- physical and architectural aspects can be made. Consequently, optimisation approaches and application suggestions as well as detailed explanations are discussed. With wood-based concrete, which is a very long-living material, lasting buildings can be designed. Furthermore, the environmental impact through the entire lifecycle of a building can be kept low and additionally the aesthetic requirements for good architecture can be achieved. Even installations and dismounting can be done easily. Overall the results show that it is a building material with great potential for further environmental and structural optimisation, which can work well with a less intense use of finite resources.