Titelaufnahme

Titel
Quantifizierung von Sedimentspeichern in einem hochalpinen Tal / Stefan Eipeldauer
VerfasserEipeldauer, Stefan
Begutachter / BegutachterinBrückl, Ewald
Erschienen2015
Umfang144 S. : zahlr. Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Geophysik Hydrologie Permafrost
Schlagwörter (EN)Geophysics Hydrology Permafrost
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-78676 Persistent Identifier (URN)
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Quantifizierung von Sedimentspeichern in einem hochalpinen Tal [14.85 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Sedimentspeicher in hochalpinen Tälern in denen Permafrost vorkommt gehören zu jenen Gebieten die am stärksten von der Klimaänderung betroffen sind und haben deswegen einen großen Einfluss auf das hydrologische Regime. Das ÖAW-Projekt "Permafrost in Austria" versucht genau diese Auswirkungen zu erfassen und zu verstehen. Die Hauptziele dieses Projektes sind die quantitative Abschätzung der Permafrostverteilung in einem definierten Untersuchungsgebiet und die Entwicklung eines hydrologischen Modelles. Die vorliegende Arbeit ermittelt unter anderem das Sedimentvolumen, das ein wichtiger Eingangsparameter für die hydrologische Modellierung im Einzugsgebiet Krummgampental ist. Im Zuge dieser Arbeit werden 25 Refraktionsseismik- und 12 Georadar-Profile im Krummgampental durchgeführt um die Felsoberfläche zu detektieren. Nach einem kurzen Überblick über den derzeitigen Stand der geophysikalischen Untersuchungen an Sedimentspeichern wird ein Ansatz vorgestellt, der auf Basis der geophysikalischen Messergebnisse eine Modellierung der Felsoberfläche ermöglicht. Über geometrische Abschätzungen und visuelle Interpretationen werden Stützstellen in mehreren Querprofilen verteilt und durch kubische Splinekurven interpoliert. Für eine Genauigkeitsabschätzung des berechneten Sedimentvolumens werden sowohl die Unsicherheiten der geophysikalischen Methoden als auch die der modellierten Felsoberfläche betrachtet.

Zusammenfassung (Englisch)

Sediment budgets in high alpine valleys which contain permafrost are one of the most affected areas from climate changes and therefore have a large influence on the hydrological regime. The ÖAW-Project "Permafrost in Austria" is trying to understand and to evaluate this impact. The main aim of this project is the quantitative assessment of alpine permafrost in a defined research area and the development of a hydrological model. This thesis determines the sediment volume, which is an important parameter for the hydrological modelling in the research area Krummgampental. In the course of this thesis 25 seismic refraction and 12 ground penetrating radar profiles are undertaken to detect the bedrock surface. After a short overview on the current state of the geophysical investigations on sediment budgets, an approach is introduced which models the bedrock surface on the basis of the geophysical results. Therefore sampling points in different sections are distributed based on geometric estimations and visual interpretations. Afterwards these sampling points are interpolated by cubic spline curves. To estimate the accuracy of the calculated sediment volume the uncertainties of the geophysical methods and those of the modelled bedrock surface are considered.