Titelaufnahme

Titel
Die Bedeutung von Internetnutzung und Onlinehandel für Shopping Center in Österreich / von Philipp Gebhart
VerfasserGebhart, Philipp
Begutachter / BegutachterinKraus, Michael
Erschienen2013
Umfang96, XII Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Master Thesis, 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-77314 Persistent Identifier (URN)
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Die Bedeutung von Internetnutzung und Onlinehandel für Shopping Center in Österreich [2.3 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

"Österreichische Konsumenten kaufen immer häufiger online ein. Aktuell beträgt der Anteil der Onlineumsätze 9 % der Einzelhandelsausgaben. Der Onlinehandel hat somit bereits eine wichtige Rolle im österreichischen Einzelhandel. Durch die (mobile) Internetnutzung hat sich das Kaufverhalten der Österreicher nachhaltig verändert. Der stationäre Einzelhandel hat darauf reagiert und integriert den Onlinevertrieb in sein Geschäftsmodell. Dem Kunden werden daher künftig immer öfter mehrere Vertriebskanäle für Käufe zur Verfügung stehen (Multichannel- Retailing). Durch mobile, internetfähige Endgeräte wird eine nahtlose Integration der Vertriebskanäle erreicht und Offline bzw. Online verschmelzen aus Sicht des Kunden zunehmend (No-Line-Handel). Das Wachstum des Onlinehandels geht zu Lasten des stationären Einzelhandels, zu dem auch die Shopping Center (SC) gehören. Ein direkter, negativer Effekt auf die Flächenproduktivität und den Leerstand ist bis dato für österreichische SC allerdings nicht quantifizierbar. Diese Entwicklung mit der starken Markposition von SC im österreichischen Einzelhandel zusammenhängen. SC sind per se durch den Onlinehandel zwar nicht in ihrer Existenz bedroht, dennoch stellt er eine klare Konkurrenz für den stationären Betriebstyp des SC dar und greift dessen kundenspezifische Erfolgsfaktoren an. Dies kann daher branchenabhängig negative Auswirkungen auf den Umsatz, die Flächennachfrage und somit auf die nachhaltig erzielbare Miete in SC haben. Umsätze werden künftig verstärkt kundenorientiert und nicht mehr nur kanalorientiert beurteilt, wodurch das Konzept der Umsatzmiete hinterfragt und ggfs. adaptiert werden muss. Die zunehmende Digitalisierung und der Einfluss des mobilen Internets sind künftig ein fixer Bestandteil des Einzelhandels und eröffnen Shopping Centern auch neue Chancen, die genützt werden sollten. Daher sind komplementäre Strategien zur Sicherung der Kundenattraktivität von SC wichtig. Multichannel-Retailing und No-Line-Handel, die Funktion der Geschäfte als Abholstationen und die kompromisslose Integration des mobilen Internets in den Informations- und Kaufprozess sind dabei relevante Erfolgsfaktoren, die über die Gestaltung des Mietermix in SC integriert werden können. Zur Sicherstellung des zukünftigen Erfolgs ist die Auswahl eines aktiven und kompetenten Shopping Center Managements daher wichtiger denn je zuvor."