Titelaufnahme

Titel
Forschung und Entwicklung im österreichischen Transportsektor : eine empirische Analyse / von Stefan Philipp
VerfasserPhilipp, Stefan
Begutachter / BegutachterinFischer, Manfred M.
Erschienen2014
UmfangVIII, 87 S. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Forschung und Entwicklung / Innovation / Transport / Spezialisierung / Revealed Technological Advantage / Soziale Netzwerkanalyse
Schlagwörter (EN)Research and Development / Innovation / Transport / Specialization / Revealed Technological Advantage / Social Network analysis
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-76905 Persistent Identifier (URN)
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Forschung und Entwicklung im österreichischen Transportsektor [2.42 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Es besteht heute weitgehend Einigkeit darüber, dass Wirtschaftswachstum und die langfristige Konkurrenzfähigkeit einer Volkswirtschaft in hohem Maße von ihrer Innovationsfähigkeit abhängt. Daher spielt Forschung und Entwicklung (F&E) als Prozess der systematischen Wissensgenerierung, eine grundlegende Voraussetzung für die wirtschaftliche Prosperität von ganzen Regionen oder Ländern. Ziel dieser Arbeit ist es, die Spezialisierung der F&E Aktivitäten des österreichischen Transportsektors im innereuropäischen Vergleich zu analysieren. Die Datengrundlage für diese Analysen bilden die transportrelevanten Patente der Jahre 2002-2011 sowie transportrelevante F&E Projekte des 7. EU-Rahmenprogramms. Zur Erfassung der Spezialisierungsmuster wird eine Revealed Technological Advantage (RTA) sowie eine Soziale Netzwerkanalyse (SNA) durchgeführt. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Österreichs F&E im Transportsektor in einigen Nischenbereichen eine sehr hohe Spezialisierung aufweist, jedoch insgesamt im europäischen Vergleich nicht auf Transporttechnologie spezialisiert ist. Eine sehr hohe Spezialisierung, teilweise sogar Themenführerschaft, ist im Bereich von Technologien für Eisenbahnen festzustellen. Dies zeigt sowohl die österreichische Patentaktivität in diesem Bereich in Relation zu den EU-28 Ländern, als auch die Positionierung Österreichs in entsprechenden F&E Netzwerken. In Technologien für Automobile und Radfahrzeuge existieren Spezialisierungen im Bereich einzelner, insbesondere umweltschonender Komponenten, während keine Spezialisierungsvorteile in Technologien für Schiff- und Luftfahrt vorliegen.

Zusammenfassung (Englisch)

Today it is widely recognized that a country's long-term economic growth and competitiveness are highly dependent on its ability to innovate. A decisive factor to foster innovation is the production, accumulation and diffusion of knowledge as well as the interaction and connectedness of relevant actors. Research and Development (R&D) processes are thus a systematic approach towards knowledge generation, constituting the basis for economic prosperity. The aim of this thesis is to analyze Austria's technological specialization of R&D activities in the transport sector in a European context. The data used for the study are patents in transport technologies as well as transport-relevant R&D projects of the Seventh Framework Program of the European Commission. To identify specialization advantages, the thesis employs techniques form Revealed Technological Advantage (RTA) analysis and Social Network Analysis (SNA). Findings show that Austria is highly specialized in several niches but there is no overall specialization in transport R&D. As evidenced by the patenting activities as well as the position in international R&D networks, Austria shows a high specialization in technologies for railways. Within technologies for vehicles and motorized wheeled vehicles, specializations for several components, in particular environmentally friendly ones are observable while there are no specialization advantages for ships and aircraft technologies.