Titelaufnahme

Titel
Verdichtung und Qualitätssteigerung eines gründerzeitlichen "Wiener Blocks" / von Stephan Lechner
VerfasserLechner, Stephan
Begutachter / BegutachterinSchramm, Helmut
Erschienen2013
Umfang93 S.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
zahlr. Ill., graph. Darst., Kt.
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Wohnen / Mitbestimmung
Schlagwörter (EN)Housing / participation
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-75979 Persistent Identifier (URN)
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Verdichtung und Qualitätssteigerung eines gründerzeitlichen "Wiener Blocks" [42.08 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Angesichts der Tatsache, dass Wiens Bevölkerung wächst und der zusätzlich benötigte Wohnraum in Stadterweiterungsprojekten geschaffen wird, stellt sich die Frage, wie auch die gründerzeitlichen Viertel verdichtet werden können. Sie sind bereits, im Gegensatz zu peripheren Entwicklungsgebieten, an vorhandene Infrastruktur angebunden und verfügen über ein hohes Potenzial für urbanes Leben. Um zu zeigen, welche Qualitäten in der bereits vorhanden urbanen Struktur neu geschaffen bzw. verstärkt werden können, werden mehrere Parzellen eines typischen "Wiener Blocks" im 16. Bezirk auf Grundlage zuvor definierter Parameter ausgewählt und neu geplant. Es wird gezeigt, dass durch das Außerkraftsetzen der inneren Baufluchtlinie eine Vielzahl an Gebäude-, Erschließungs-, Wohnungs- und Freiraumtypologien ermöglicht wird, ohne dabei die Dichte des Bebauungsplanes zu unterschreiten. Zentrale Prämisse ist eine Architektur des Ermöglichens unterschiedlicher Wohnvorstellungen, von Urbanität und Gemeinschaft. Der Entwurf stellt eine exemplarische Planungsstrategie für zukünftigen Wohnbau in der gründerzeitlichen Rasterstadt dar.

Zusammenfassung (Englisch)

Considering that Vienna's population is growing and that additional living space is required, the question arose, how to densify the city within its contemporary borders. In contrast to the peripheral city, the quarters originating from the period of promoterism are linked to infrastructure and therefore pose a high potential for urban life. The architectural aim was to channel the qualities of the existing and surrounding structures and fuel them with new life. Starting with a "Viennese block" in the 16th district of Vienna, several sites were chosen based on predefined parameters and newly drafted. By ignoring the inner building line a multitude of typologies took shape, whilst the density of the master plan was being preserved. Vast green landscapes, accessibility and a number of building habitats were the outcome. The main ambition was an architecture of enabling, particularly enabling diverse living styles, urbanity and community based dwelling forms. The architectural design demonstrates a planning strategy for future residential buildings within the heritage of the period of promoterism.