Titelaufnahme

Titel
Unheimliche Architektur im Film / von Marie- Christine Stelzhammer
VerfasserStelzhammer, Marie- Christine
Begutachter / BegutachterinHauser, Sigrid
Erschienen2014
Umfang110 S. : zahlr. Ill., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Architektur / Film
Schlagwörter (EN)Architecture / Film
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-75643 Persistent Identifier (URN)
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Unheimliche Architektur im Film [4.9 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Architektur ist nicht nur das gebaute Umfeld des Menschen, welches ihm Deckung vor äußeren Gefahren gewährt, sondern weckt und beeinflusst darüber hinaus durch ihre Konzeption und Gestaltung auch die Emotionen des Menschen. Diese unbewusste Reaktion des Subjekts auf den Raum ist individuell divergierend. Auch das Urteil über die Unheimlichkeit als Eigenschaft eines Raumes fällt subjektbezogen und unterschiedlich aus. Die vorliegende Arbeit versteht die Unheimlichkeit nicht als klar definierbare Eigenschaft einzelner Bauelemente, sondern als psychoanalytisches Phänomen, welches eine räumliche Komponente aufweist. Diese Komponente lässt sich nicht anhand architektonischer Kategorien erfassen, sondern wird als Prozess verstanden, dessen Rahmenbedingungen und subjektbezogenen Kontext die Arbeit untersucht. Die theoretische Annäherung passiert anhand von Filmbeispielen, da die Arbeit das Medium Film als Mittel zur Betrachtung und Analyse von Architektur und ihrer Beziehung zum Subjekt versteht. Dabei decken die gewählten Beispiele eine Palette verschiedener Baustile ab und widmen sich der Frage, wodurch Architektur unheimlich wird.

Zusammenfassung (Englisch)

Not only is architecture the built surrounding for humans, which provides shelter from external threats but it also awakens and influences a human`s emotions through its conception and design. This subconscious reaction of a subject to a room is individual and not predictable. Furthermore the judgment about uncanny architecture as a trait of the room depends on each subject`s individual assessment. This work doesn`t see the uncanny as a feature of the room, which can be clarified by describing its parts of construction but rather as a psychoanalytical phenomenon which appears to have an architectural component. This very component cannot be addressed through architectural categories but is thought of as a process, whose determining factor and deeper meaning will be investigated in this work. The theoretical approach will be made by movie examples as this medium`s characteristics can be used as a method of regarding and analyzing architecture and its relation to a subject. The chosen examples cover a range of various building styles and collectively ask the questions: How and why architecture does become uncanny?