Titelaufnahme

Titel
Ein Demenzdorf in Wien schafft Auflösung / von Sandra Heimel
VerfasserHeimel, Sandra
Begutachter / BegutachterinBrüllmann, Kuno
Erschienen2014
Umfang149 S. : zahlr. Ill., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Mag.-Arb., 2014
Anmerkung
Literaturverz. S. 144
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Wohnbau/Städtebau
Schlagwörter (EN)Housing/urban design
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-74425 Persistent Identifier (URN)
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Ein Demenzdorf in Wien schafft Auflösung [18.28 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Thema dieser Diplomarbeit ist der Entwurf eines Demenzdorfes, welches ein neues Wohnkonzept für Menschen mit Demenz darstellt. Bei der Analyse des Krankheitsbildes wurde festgestellt, dass das ganz spezielle Bedürfnis des Demenzkranken darin besteht, körperliche und geistige Aktivitäten weiterhin in einem für sie angepassten Wohnumfeld auszuführen. Dies hat zur Folge, dass der Krankheitsverlauf verlangsamt werden kann und die Lebensqualität und Integration in die Gesellschaft verbessert wird. Das Konzept des Dorfes bietet den Bewohnern somit die Chance, ihr normales Leben weiterzuführen. Alle Aktivitäten die sie im alltäglichen Leben finden, wie Supermarkt, Friseur, Café, Atelier und Restaurant sollen sie auch im Demenzdorf ausführen können, um dabei so lange wie möglich selbstständig zu bleiben. Gleichzeitig sollen auch andere Menschen außerhalb des Dorfs an diesen Aktivitäten teilhaben. Die Bewohner haben dadurch die Möglichkeit weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, ohne aus der Gesellschaft ausgegrenzt zu werden. Es soll den Standpunkt der Bevölkerung gegenüber Demenzkranker zu überdenken geben und die Grenzen zu ihnen auflösen. Denn durch die von den erkrankten Personen wahrgenommene Ausgrenzung verlieren diese noch schneller die Fähigkeit, die Umwelt wahrzunehmen und sich in ihr zu Recht zu finden.

Zusammenfassung (Englisch)

The issue of the following paper is a special design of a village for people with a dementia disease - a new concept for a normal living. After an analysis of this disease, special needs were detected, which help ill fallen people to go on their normal lives. These needs were particularly being in a special environment but handle their physically and mentally activities like they did before. Enable these activities to them would help to attend the social life without losing contact to it. Also there exists the proof that these aspects slow down the development of the dementia disease. People with dementia should do their activities independently as long as they can, like going to the supermarket, a café or restaurant. Additionally people from outside can attend these activities together with the -villager- and a social life is enabled. With this project, a review to people with dementia should be provoked. The integration of ill persons could help them perceive their environment and perform their own -normal- way in it.