Titelaufnahme

Titel
Schnittstellendesign einer kognitiven Architektur / von Lukas Herret
VerfasserHerret, Lukas
Begutachter / BegutachterinDietrich, Dietmar ; Wendt, Alexander
Erschienen2014
UmfangVI, 91 S. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Artificial Intelligence / Künstliche Intelligenz / artificial / life / decision making / server / software architektur / software engineering
Schlagwörter (EN)Artificial Intelligence / artificial / life / decision making / server / software architektur / software engineering
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-73681 Persistent Identifier (URN)
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Schnittstellendesign einer kognitiven Architektur [2.02 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Artificial-Recognition-System (ARS) Projekt beschäftigt sich mit dem Entwickeln einer kognitiven Architektur für autonome Agenten. Diese Agenten sollen in der Lage sein Situatio-nen in einer simulierten Welt wahrzunehmen, und auf diese in angemessener Form reagieren zu können. Dafür wurde ein, auf der psychoanalytischen Theorie aufbauendes, in funktionale Schichten unterteiltes, Modell entwickelt. Die oberste Schicht dieses Modelles bildet eine Deci-sion Unit die von der darunterliegenden Hardware gelöst, nur durch Funktionen beschrieben wird. Die Funktionalität des Modelles wird durch Simulation in der Multi-Agenten Simulationsum-gebung MASON überprüft. Durch die dichte Vernetzung zwischen Framework und Decision Unit ist es derzeit nicht möglich diese in anderen Anwendungen zu integrieren. Es stellt sich also die Frage, ob es möglich ist, eine mit der Simulationsumgebung des ARS-Projektes eng verzahnte Decision Unit herauszulösen, und in einer alternativen Simulationsumgebung ein-setzten zu können. Mit Hilfe der Ergebnisse der vor Beginn der Arbeit definierten Use Cases kann gezeigt werden, dass es möglich ist durch den Einsatz einer Mediatorschicht zwischen Simulationsumgebung und Decision Unit diese in alternativen Simulationsumgebungen zu verwenden. Die verwende-te Simulationsumgebung wurde ebenfalls aus dem Gebiet der Artificial-Life-Simulation ge-wählt, da der Fokus der Arbeit auf dem Design des Interfaces und nicht auf der Übertragung der ARS-Konzepte in andere Anwendungsgebiete liegt. Die Trennung der Decision Unit von der ARS-Simulationsumgebung ermöglicht jedoch nicht nur den Einsatz in der angegebenen Simulationsumgebung, sondern soll als Basis für zukünftige Projekte dienen, und das Projekt ARS für alternative Anwendungsmöglichkeiten öffnen.

Zusammenfassung (Englisch)

The Artificial Recognition System (ARS) project deals with the development of a cognitive architecture for autonomous agents. These agents are able to perceive there situation in a simu-lated world, and to respond in an appropriate manner. Therefore, a hierarchical model, built on the psychoanalytic theory, was developed. The uppermost layer of this model constitutes a decision unit which is released from the underlying hardware and is only described by func-tions. The functionality of the model is verified through simulation in the multi agent simulation framework MASON. Because of the dense network between the framework and the decision unit it is currently not possible to integrate the project into other applications. This raises the question whether it is possible to separate a psychoanalytically inspired decision unit from the ARS simulation environment and use it into an alternative simulation environment. Using the results of the defined use cases it can be shown that this is possible by a adding an interface between simulation environment and decision unit it is possible to use the decision unit in alternative environments. The used environment is also form the field of artificial life simulation, to concentrate on interface design and not on mapping the concepts to other fields. The separation of the decision from the artificial life simulation not only allows the use into artificial life projects, but will serve as a foundation for future projects, and make the project ARS useable for technical problems.