Titelaufnahme

Titel
Katastrophenschutz im Hochbau : Vulnerabilität und Resilienz von Kliniken / Harry Oberlerchner
VerfasserOberlerchner, Harry
Begutachter / BegutachterinKolbitsch, Andreas ; Spitzenberger, Edmund
Erschienen2014
Umfang108 Bl. : graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Katastrophenschutz im Hochbau
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-72896 Persistent Identifier (URN)
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Katastrophenschutz im Hochbau [14.26 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Man sieht nur was man weiß. Diese von Johann Wolfgang von Goethe formulierte Erkenntnis begegnet uns häufig und trifft in besonderem Maße auf die vielfältigen Fragen der Risikoforschung und des Katastrophenschutzes zu. Um sehen zu können, bedarf es der breiten Beschäftigung mit potentiellen Gefährdungen, zusätzlich unterstützt durch detailliertes Verstehen von Prozessen in unseren Gebäuden. Diese Arbeit behandelt die Errichtung eines fachlich gut fundierten und einfach anwendbaren Systems. Es umfasst die Bewertung der möglichen Risiken durch Katastrophen, allgemein schädigende Ereignisse im Hinblick auf die Sicherheit, die Nutzungseigenschaft und die Fortnutzungsmöglichkeit von Gebäuden. Am Beispiel von Kliniken soll gezeigt werden, wie ein einfaches Risikoanalysesystem dafür anwendbar ist. Es leitet den Verwender strukturiert durch den Prozess, schärft den Blick für sicherheitsrelevante Themen und schafft Bewusstsein dafür, dass auch Fragen der Sicherheit in der täglichen Benützung unserer Baustrukturen mitbedacht und wahrgenommen werden müssen. Daher soll dieses System grundsätzlich für den allgemeinen Hochbaubereich einsetzbar sein, um im Bestand zu evaluieren und in weiterer Folge die gewonnenen Erkenntnisse in zukünftigen Planungsprozessen integrieren zu können. Gerade in Zeiten knapper Budgets, harter Sparvorgaben und einer immer stärker geforderten Kosteneffizienz werden Fragen der erforderlichen Sicherheitsstandards sowie jene nach dem Sinn über das gesetzliche Mindestmaß hinausgehender Maßnahmen oftmals gestellt. Auch vermeintlich klar sinnvolle Maßnahmen bekommen erst dann Gewicht, wenn deren Effizienz und Effektivität monetär nachweisbar sind. Sicherheit entsteht aber nicht von selbst, diese ist vielmehr ein Produkt kontinuierlicher Prozesse. Dabei ist das Erkennen von Risiken, deren Einschätzung und schließlich das richtige Umgehen mit diesen von entscheidender Bedeutung. All das ist im Risikomanagementprozess strukturiert zusammengefasst. Sicherheit kostet Zeit und Geld. Keine Sicherheit noch viel mehr!

Zusammenfassung (Englisch)

"You only see what you know." We frequently come across the words of Johann Wolfgang von Goethe. They apply in particular to the many questions of risk research and disaster control. A broad engagement with potential hazards as well as a detailed understanding of the processes in our buildings are required in order to be able to see. This paper deals with a system technically well-grounded, yet simple to use in order to assess the potential risks in disasters, generally harmful events to our safety, to the use of property and the level of Fort usability in all buildings. By using the example of hospitals the practicability of a simple risk analysis system will be shown. This system guides the user through a structured process that enhances the awareness of safety issues by sharpening the realization that all safety issues must be considered and included in the daily use of our building structures. Therefore this system should in principle be used for the general construction field in order to evaluate its existence and subsequently integrate ones findings into future planning processes. Especially in times of tight budgets, tough economic measures and a more intensely required cost effectiveness, issues concerning required safety standards and questions about the sense of measurements beyond the legal minimum are often asked for. Even supposedly clear and sensible measures only gain weight when their efficiency and effectiveness can be verified monetarily. Security does not develop by itself, it is a fairly continuous process. It is the discovery of risks, their assessment and last but not least their correct handling, which is of crucial importance. All these aspects are put together in the structured risk management process. Security in general costs time and money, using no safety measures is even more costly!