Titelaufnahme

Titel
Leben(s)tatt Kaserne : städtebauliche Transformation einer Kaserne in Wien / Fabian Stephan Schütz
Weitere Titel
Leben statt Kaserne - Lebensstatt Kaserne
VerfasserSchütz, Fabian Stephan
Begutachter / BegutachterinLuchsinger, Christoph
Erschienen2015
Umfang131 S. : zahlr. Ill., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Verdichtung
Schlagwörter (EN)densification
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-72790 Persistent Identifier (URN)
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Leben(s)tatt Kaserne [49.17 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Arbeit geht der Frage nach, wie ein militärisches Areal, welches im Siedlungsgebiet liegt, eine neue Nutzung erhalten kann. Die Armee baute im 19. Jahrhundert ihre Kasernen an den Stadtrand. Seither haben sich die Zentren stark ausgedehnt und die militärischen Anlagen liegen heute meistens mitten im Siedlungsgebiet. Durch die politischen Veränderungen und die daraus schliessenden Umstrukturierungen des Militärs werden Kasernenflächen in der Stadt zu potentiellen Lebensräume für Bewohner. In Zeiten wachsender Städte wird immer mehr nach Lebensraum im Kern einer Stadt gesucht. Die Öffnung eines Kasernenareals hat für die Umgebung eine erhebliche Veränderungen zufolge, da eine grosse Fläche für die Öffentlichkeit plötzlich zugänglich gemacht wird. Im Westen Wiens, am Rand des gründerzeitlichen, dicht bebauten Stadtgebiets wurden zwei Kasernen ausgewählt, welche direkt nebeneinander liegen. Die Geschichte der beiden Kasernen ermöglicht eine unterschiedliche Behandlung der Areale. Dabei liegt die Schwierigkeit im Umgang mit dem baulichen Bestand. Ziel ist die Schaffung eines Quartiers mit gestalterischen Alleinstellungsmerkmalen in räumlicher Verflechtung mit der Nachbarschaft und spürbaren Eingriffen in die bestehende Umgebung. Es soll an einem möglichen städtebaulich- architektonischen Lösungsvorschlag zur Gestaltung der zukünftigen Wohn-, Bildungs- und Freizeitangebot für das Areal gearbeitet werden. Die methodische Vorgangsweise ist folgende: Nach einer Analyse aller Wiener Kasernen wurden zwei Areale ausgewählt, welche umgenutzt werden können. Danach gibt es eine Analyse über das Gebiet, bevor die Auseinandersetzung mit dem -Städtebau- stattfinden kann. Nach einer typologischen Annäherungen mit verschiedenen Varianten werden im Entwurf Antworten auf die städtebaulichen Fragestellungen gefunden. Als Beweis und Weiterführung des übergeordneten Entwurfs, zeigt die Arbeit am Ende einen konstruktiven Entwurf eines Gebäudes.

Zusammenfassung (Englisch)

In the 19th century, the army of Austria built their barracks on suburban outskirts. Because of the growing population and its associated expansions of municipal centers, the military facilities are now situated close to settlement areas. Political changes and development led to an infrastructural shakeup on the part of the military causing non civil areas to become potential living space. In times of burgeoning communities, the quest for housing spaces adjacent to town centers is constantly increasing. This diploma thesis is explicating the possibility of restructuring military areas in order to create centrally located housing space. The aperture of these barracks does not only lead to massive changes infrastructural wise but would also create new capabilities in terms of living space for the population. Two founding period barracks located in the western parts of Vienna have been chosen. The historical background allows for various architectural treatments but also represents a formidable task when it comes to a proper handling of the constructional establishment. The goal is to provide residential areas with unique characteristics integrated into nearby neighborhoods as well as perceptible interventions in the environment. The suggested solution of urban building combined with architectural affinity is subject to the endeavor of designing living space, educational institutions and leisure attractions in the afore mentioned areas. The methodical approach is extrapolated as followed: After analyzing all barracks situated in Vienna, two facilities providing repurposing attributes have been chosen. In order to stir discussions to create new living space, districts and rural areas will undergo scrutiny. To answer constructional and architectural FAQs, the third step lies in a typological approach providing different constructive designs. A final constructive design is presented at the end of this thesis to grant continuation and proof of the development of urban building and re functioning military facilities for housing space purposes.