Titelaufnahme

Titel
Pocket House - regeneration project for Tohoku region in Japan / von Luna Perschl
VerfasserPerschl, Luna
Begutachter / BegutachterinBrüllmann, Kuno
Erschienen2014
Umfang205 S. : zahlr. Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Mag.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache. - Literaturverz. S. 200
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Wohnbau
Schlagwörter (EN)housing / recreation
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-72086 Persistent Identifier (URN)
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Pocket House - regeneration project for Tohoku region in Japan [30.83 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Wäre es nicht hilfreich im Fall einer Naturkatastrophe eine Art `Erste-Hilfe-Ausrüstung- als Präventivmaßnahme in einer gefährdeten Stadt schon verteilt vorzufinden? Diese werden mit alltäglichen Funktionen bespielt und genutzt, und während der Regenerationsphase übernehmen sie eine unterstützende Rolle, wie die Stärkung des Zusammenhaltes innerhalb der Gemeinschaft. In Regionen, die von zahlreichen Katastrophen heimgesucht werden, werden Strategien zur Risikominderung und Sicherheitsmaßnahmen großgeschrieben. Durch fortschrittliche technologische Kenntnisse ist es heutzutage möglich den Grad, der durch Naturkatastrophen entstehenden Schäden, minimal zu halten. Einer der wesentlichen Punkte stellt der Personenschutz dar, der besonders berücksichtigt werden muss. Wie können gefährdete Gebiete sich vor einer Katastrophe besser schützen? Das Stichwort heißt `Selbsthilfe- anstatt nur auf Hilfe von außen angewiesen zu sein. Die Grundbedürfnisse der Katastrophenopfer, wie medizinische Versorgung, Nahrungsmittel und vor allen Dingen ein Dach über dem Kopf, sollten sofort zur Verfügung stehen. Besonders einem Land wie Japan mit hoher seismischer Aktivität wäre mit solch einer präventiven Maßnahme geholfen und das Sicherheitsgefühl würde unter den Einwohnern wieder gestärkt werden. Die Geschichte von ,Pocket House- ist vielseitig. Das `Pocket House- selbst ist einfach. Es ist eine kleine Holzbox, die in gewissen Mengen in unsicherem Gebiet zur Prävention aufgestellt wird - in dieser Geschichte in der Stadt Yabuki in der Präfektur Fukushima/ Japan. Am 11. März 2011 traf einer der verheerendsten Erdbeben in Japans Geschichte mit folgenschwerem Tsunami die Nordostküste der Insel schwer. Durch das Studieren einiger Wiederaufbauprojekte von japanischen Architekten, konnte eine neue Planungsstrategie für Notunterkünfte und allgemeine Wiederaufbauprojekte entwickelt werden. Die ,Pocket Houses- werden mit alltäglichen Funktionen ausgestattet und in der Stadt verstreut. Während dieser Phase können Nutzer und Objekt eng zusammenwachsen, bis plötzlich die Katastrophe passiert. Diese können sofort in temporäre Unterkünfte umgewandelt werden - von Jedermann. Durch die Selbsthilfemaßnahmen und starken Zusammenhalt, regeneriert sich die Gemeinschaft schneller. Parallel kann der Wiederaufbau begonnen werden, indem die flexiblen Teile des ,Pocket Houses- als charakteristische und permanente Dachlandschaft ausformuliert werden. So entsteht nicht nur ein nachhaltiges Gebäude, sondern es wird auch ein Zeichen für die vergangene Katastrophe gesetzt.

Zusammenfassung (Englisch)

Wouldn-t it be helpful to have some kind of `emergency kits- already spread all over the endangered city, if a natural catastrophe happens? They will pervade public purpose in everyday life and furthermore fulfil interpersonal functions, like improving social cohesion during the recovery period. In disaster-affected regions, risk mitigation and security measures have always been a topic. Due to improvement of technological knowledge, nowadays it is possible to limit the level of destruction in a significant degree. Foremost, personal security is one aspect that has to be considered in first case. How can endangered areas prepare better for the next catastrophe? The keyword is `self-help- in small steps instead of being depended on support from elsewhere. In case of a disaster people-s basic needs, such as medical care, water/ food and especially temporary shelters should be provided instantly. Hence, in a country with high seismic activities like Japan, people can live in the certainty of being in a safe environment instead of living in anxiety. The story of `Pocket House- is multifaceted. The `Pocket House- itself is simple. It is a small, wooden box that is placed in a certain amount in a disaster-endangered area as a prevention - in this story it is earthquake-suffered Yabuki town in Fukushima prefecture, Japan. 11th March 2011, the most devastating earthquake ever recorded in Japan-s history and a resulting tsunami hit the north-eastern coastline of the island. Learning from other regeneration projects by japanese architects, a new way of solving problems concerning common concepts of emergency shelters and post-disaster architecture could be achieved. By placing the `Pocket Houses- in a town with everyday-functions, the bound between the user and the object can grow up to the point when suddenly the catastrophe happens. They can be transformed into temporary housing units instantly - by anyone. The state of emergency is shorter, since the community can recover much quicker due to self-help and the tight connection among themselves. Parallel to this, the reconstruction can be initiated, as the two parts of the `Pocket House- can be converted into a characteristic and permanent roofscape within the town. As a result not only a sustainable building is erected, but at the same time, the new structure marks the event of catastrophe like a reminder.