Titelaufnahme

Titel
Die ökonomische Bewertung der Veränderung des Landschaftsbildes durch Hochspannungsleitungen / von Thomas Lang
VerfasserLang, Thomas
Begutachter / BegutachterinGetzner, Michael
Erschienen2014
Umfang110 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Landschaftsbewertung / Umweltökonomie / Raumplanung / Infrastruktur
Schlagwörter (EN)Valuation of landscapes / environmental economics / regional planning / infrastructure
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-71936 Persistent Identifier (URN)
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Die ökonomische Bewertung der Veränderung des Landschaftsbildes durch Hochspannungsleitungen [3.95 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit untersucht die Wirtschaftlichkeit des Einsatzes einer Teil-Erdverkabelung als Alternative zur Freileitung. Erdkabeln stellen eine geringere Beeinträchtigung für das Landschaftsbild dar und weisen in Summe wesentlich kleinere externe Effekte im Vergleich zu Freileitungen auf. Die Tourismusgemeinde St. Anton am Arlberg wurde aufgrund der hohen Belastung durch die vorhandenen Hochspannungsleitungen als Beispiel für eine ökonomische Bewertung einer Erdverkabelung herangezogen. Mit Hilfe der kontingenten Bewertungsmethode bewerteten die befragten Gäste anhand von Bildern mit und ohne Freileitungen das Landschaftsbild. Dabei konnte mit Hilfe der Zahlungsbereitschaft sowie der Konsumentenrente aus tatsächlicher und hypothetischer Reisehäufigkeit der Nutzen eines veränderten Landschaftsbildes ermittelt werden. Durch die Gegenüberstellung des kalkulierten Nutzens und den Kosten einer Erdverkabelung für St. Anton am Arlberg kann festgestellt werden, ob sich nach Ablauf der Nutzungsdauer der Kabel ein positives Nutzen-Kosten Verhältnis ergibt. Üblicherweise sind Erdverkabelungsprojekte mit sehr hohen Investitionskosten verbunden, welche zumeist nicht alleine von den Netzbetreibern getragen werden können. Generell kann im Stromleitungsbau durch den Einsatz von Erdkabeln in sensiblen Teilabschnitten mit Siedlungsannährung die Akzeptanz in der Bevölkerung gesteigert werden. Dadurch lassen sich die durch den energiebedingten Ausbau der Stromübertragungsnetze entstehenden Proteste klein halten.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma thesis deals with the economic valuation of landscape changes caused by power transmission lines. The objective of this paper is to evaluate the profitability of the use of partially underground cables as an alternative to overhead transmission lines. Underground cables result in minor external effects on the environment than overhead power lines. In particular underground cables preserve the landscape as well as regulatory approval procedures are less time consuming. The initial point of the thesis is a potential underground cabling instead of overhead transmission lines in the commune 'St. Anton am Arlberg', a well known skiing area in the alps of Austria. There are several electric masts connecting three different transmission lines, which stress the landscape. To evaluate the impact of the existing power lines, random tourists had to decide how much money they would be willing to pay more per vacation for underground cables. Furthermore with the willingness-to-pay (WTP) and the consumer surplus of the trip frequency of the guests it is possible to identify the monetary benefit of the changed landscape. To value and decide if through the comparison of the costs for an underground cabling and the benefit of the WTP as well as the consumer surplus it's easy to check, if there is an positive cost-benefit ratio over the expected service life of the cable. Underground cabling projects are in general based on very high investment costs for the energy operator. Therefore such projects need an extra financing. Normally through the use of part-underground cabling close to residential areas the public acceptability to transmission line construction is likely high.