Titelaufnahme

Titel
Arsenal Objekt 6 : Revitalisierung eines historischen Depotgebäudes zu einem Kultur- und Sportzentrum / von Lisa Stolz
VerfasserStolz, Lisa
Begutachter / BegutachterinBrüllmann, Kuno
Erschienen2014
Umfang121 S. : zahlr. Ill., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Revitalisierung
Schlagwörter (EN)Revitalization
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-71681 Persistent Identifier (URN)
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Arsenal Objekt 6 [44.01 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der beste Weg ein Gebäude zu erhalten, ist es zu nutzen. Im denkmalgeschützten Arsenal findet man heute aufgrund regelmäßiger Sarnierungen relativ gut erhaltene Gebäude. Nur ein Gebäude fällt aus der Reihe das Objekt 6. Das ehemalige Depotgebäude aus 1851 steht heute zum größten Teil leer, das Erdgeschoß wird als Lager genutzt. In den 70er Jahren das letzte Mal umgebaut, verfällt es seitdem langsam, aber stetig. Gespräche mit den derzeitigen Besitzern bestätigen, dass der Wunsch einer Umnutzung des Gebäudes besteht und auch im Jahre 2001 durch die Ausschreibung eines Wettbewerbes versucht wurde, in die Tat umzusetzen. Diverse Umstände wie Denkmalschutz, Flächenwidmung, aber größtenteils gebäudeeigene Schwierigkeitsfaktoren ließen den Versuch jedoch scheitern. In diesem Entwurf soll nicht nur das Gebäude vom Erhalt einer neuen Nutzung profitieren, sondern auch die Bewohner des Arsenals, sowie die des benachbarten Neubaugebiet - dem Sonnwendviertel. Durch vielfältige Kultur- und Sporteinrichtungen soll das derzeitige Potential des Arsenals als Naherholungsort verstärkt werden und den BewohnerInnen ein neuer Treffpunkt gegeben werden. Das Bestreben war es durch ein, alle Altersstufen ansprechendes Angebot eine Neubelebung des immer älter werdenden Arsenals zu unterstützen. Die vergleichsweise gute öffentliche Anbindung des Objekt 6 sowie die unmittelbare Nähe der Fußgängerbrücke, die eine wertvolle Verbindung zum Sonnwendviertel darstellt, bestärkten den Entschluss das Gebäude in folgendem Projekt öffentlich zugänglich zu machen. Das Ziel dieser Arbeit war es, das historische Gebäude zu analysieren und eine adäquate Lösung zur Umnutzung des Objektes zu erarbeiten, ohne dabei den realistischen Anspruch zu verlieren. Gespräche mit einem Mitarbeiter des Bundesdenkmalamtes waren für die Auslotung des Machbaren von großer Bedeutung. In weiteren Schritten führten Gespräche mit ArsenalbewohnerInnen und städtebauliche Analysen zum endgültigen Raumprogramm.

Zusammenfassung (Englisch)

The best way to preserve a building is to use it. Today we can find in the listed Arsenal, thanks to regular renovations, relatively well-preserved buildings. Only one building breaks out - the object 6. The former depot building from 1851 is at the moment mostly empty, while the ground floor is used as storage by its owner the "Telekom Austria". Rebuilt the last time in the 70s, it since decays slowly but steadily. Discussions with the current owners confirm that there is a desire to change the use of the building, which was tempted by arranging a competition in 2001. However, various circumstances, such as preservation orders, zoning, but mostly difficulties of the building itself, let fail the attempt. In this design project, not only the building shall benefit from a conversion, but also the inhabitants of the arsenal, as well those living in the neighboring development areathe "Sonnwendviertel". Through a variety of cultural and sporting institutions, the current potential of the arsenal as a local recreation area should be strengthened and the residents will be given a new meeting point. The effort was to support the revitalization of the aging arsenal, by an offer attractive to all ages. The in the Arsenal comparatively good connections of the object 6 to public traffic and the immediate exit of the pedestrian bridge, which is a valuable connection to the "Sonnwendviertel", encouraged the decision to, in this project, open the building to the public. The aim of this study was to analyze the historical building and to develop an adequate solution for the conversion of the object, without losing the realistic claim. Conversations with an employee of the national heritage agency were of great importance for the exploration of what is possible. In further steps talks with Arsenal residents and urban analysis led to the final space planning.