Titelaufnahme

Titel
Designing Building Information Modeling processes and support / von Nikolaus Frimmel und Benjamin Gauss
VerfasserFrimmel, Nikolaus ; Gauss, Benjamin
Begutachter / BegutachterinFilzmoser, Michael
Erschienen2014
Umfang144 Bl. : Ill., zahlr. graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache. - Literaturverz. S. 128 - 129
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-71556 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Designing Building Information Modeling processes and support [2.64 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Building Information Modeling (BIM) ist eine objektorientierte, digitale Darstellung eines Gebäudes, die Interoperabilität und Datenaustausch in einem universellen Format ermöglicht. Building Information Modeling unterstützt und begleitet den kompletten Lebenszyklus eines Gebäudes, vom ersten Design bis zum schlussendlichen Abriss. Das betrifft verschiedenste Berufsgruppen, etwa Architektur, Bauingenieurwesen, Bauphysik, Gebäudeverwaltung und Einsatzkräfte. Mit zunehmender Bedeutung von BIM für die Bauindustrie wird es immer wichtiger, dass Probleme mit dem Prozess und der verwandten Software identifiziert und anschließend gelöst werden. Eine Verbesserung von BIM würde zu einer weiteren Verbreitung beitragen und damit der gesamten Bauindustrie helfen. Diese Arbeit untersucht Daten eines Experiments, während dessen Studierende der Architektur, des Bauingenieurwesens und der Bauphysik in Gruppen ein Gebäude mittels Verwendung verschiedenster BIM Software und des BIM Ansatzes planen. Das Experiment wird im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsprojekts an der Technischen Universität Wien durchgeführt. Beteiligt sind, neben Abteilungen der TU Wien, auch Wirtschaftspartner aus der BIM Softwareindustrie. Daten werden mittels Fokusgruppeninterviews und Fragebögen zur Technology Acceptance und zur Teamperformance erhoben. Die Auswertung der gesammelten Daten erfolgt durch eine Inhaltsanalyse der Interviews und durch quantitative Analysen der Fragebögen. Die Ergebnisse zeigen, dass Probleme sowohl mit der interdisziplinären Zusammenarbeit durch Defizite in der Kommunikation im Team als auch mit der verwendeten Software bezüglich Interoperabilität zwischen den verschiedenen Lösungen auftreten. Nach der Analyse wurden Verbesserungsvorschläge gleichermaßen für den Prozess und für die Software formuliert. Beteiligte an einem BIM-Projekt sollten offen und regelmäßig kommunizieren, während die SoftwareentwicklerInnen die Schnittstellen zwischen ihren Programmen verbessern müssen, um die Interoperabilität zu erhöhen und einen einwandfreien Import und Export von Modellen zu gewährleisten. Außerdem würde eine erhöhte Wertschätzung der beteiligten Berufsgruppen für die Arbeit und Bedürfnisse der jeweils anderen zu einer besseren Zusammenarbeit und dadurch zu höherer Effizienz und Effektivität beitragen. Die Berücksichtigung der erarbeiteten Vorschläge sollte dabei helfen Zeit und Kosten in zukünftigen Projekten, die die BIM Methode verwenden, zu sparen.

Zusammenfassung (Englisch)

Building Information Modeling (BIM) describes an object-oriented, digital representation of a building, which enables interoperability and data exchange using a universal file format. Building Information Modeling supports a building's complete life cycle from initial design to eventual deconstruction, involving various professions such as architects, civil engineers, building scientists, facility management and emergency services for example. With BIM becoming more and more important in the building industry it is vital that problems with the process and related software be identified and resolved. Eliminating or at least alleviating issues would enable a more widespread use of BIM, helping the building industry as a whole. This thesis examines data from an experiment in which groups of students of architecture, civil engineering and building science develop a building together using different combinations of BIM software and the BIM approach. This experiment is held at Vienna University of Technology within the frame of an interdisciplinary research project involving various university departments, as well as business partners from the BIM software industry. Data is collected using focus group interviews and pre- as well as post-questionnaires on technology acceptance and team performance. Gathered data is analyzed using a content analysis of the interviews and quantitative analysis of the questionnaires. Results show that problems arise both with interdisciplinary collaboration caused by deficiencies with communication and with the used BIM software regarding interoperability between different solutions for different professions. Following the analysis, suggestions for improvement of both process and software are formulated. Stakeholders in a BIM project should communicate frequently and openly, while software developers need to improve the interfaces of their software to allow for smooth importing and exporting of models. Additionally, increased appreciation and respect of the other disciplines' work by involved parties would improve the collaboration and thus efficiency and effectiveness in a BIM project. Following the developed suggestions should help save time and costs in future projects employing the method of BIM.