Titelaufnahme

Titel
Zur Planung von Kleingartenwohnhäusern / von Peter Hienerth
VerfasserHienerth, Peter
Begutachter / BegutachterinSeidel, Michael
Erschienen2014
Umfang92 S. : zahlr. Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache. - Literaturverz. S. 89 - 92
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Kleingartenwohnhaus / Kleingartenwohnhäuser / Kleingarten / Kleingärten / Planung / Wien
Schlagwörter (EN)Allotment / Allotments / Allotment Gardens / Residence House / Residence Houses / Vienna
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-71141 Persistent Identifier (URN)
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Zur Planung von Kleingartenwohnhäusern [22.57 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Kleingärten stammen aus Zeiten der Selbstversorgung und des Urlaubs daheim. Auch heute noch dienen sie der Hobbygärtnerei, der Erholung und gemeinsamen Aktivitäten mit Freunden und Nachbarn. Wer einen Kleingarten sein Eigen nennt, muss meist mit geringer Grundstücksgröße, unmittelbarer Nähe zu Nachbarn, mangelhafter Erschließung und Infrastruktur, beschränkten Bebauungsmöglichkeiten sowie Unterpachtverträgen das Auslangen finden. Das bescheidene Angebot nehmen daher oft Menschen mit geringen finanziellen Mitteln in Anspruch. Seit es in Wien eine neue Widmungsart für ganzjähriges Wohnen im Kleingarten gibt, dürfen Kleingärten als Hauptwohnsitz dienen - ein Spezifikum. Mit der Wohnnutzung hat sich eine neue Bauform entwickelt, das Kleingarten¬wohnhaus, welches strengen rechtlichen Einschränkungen unterliegt. Sind Kleingartenwohnhäuser nur geschrumpfte Einfamilienhäuser oder unterscheiden sich ihr Planen und Bauen von jenem anderer Bauformen? Können Standardlösungen aus dem Einfamilienhausbau eingesetzt werden - etwa verbreitete Fertig- oder Baumeisterhäuser, die auf Kleingartengröße skaliert werden - oder bedarf es spezifischer Lösungen, um die beschränkten Möglichkeiten optimal auszuschöpfen? Finden sich alternative Bauweisen und spezielle Aufbauten, die der neuen Bauaufgabe besser gerecht werden? Können der beschränkte bauliche Umfang und die anderen engen Rahmenbedingungen sogar eine Herausforderung für innovative Konzepte darstellen? Anhand einer umfassenden Literatur- und Medienrecherche, einer detaillierten Analyse der Rechtsnormen, eines kritischen Vergleichs der gebauten Beispiele, Interviews mit Planern und anderen Beteiligten sowie eigenen Überlegungen soll die Bauaufgabe Kleingartenwohnhaus untersucht, strukturiert und hinterfragt werden. Es ist das Ziel dieser Arbeit, die relevanten Bebauungsbestimmungen zu identifizieren und interpretieren, eine eigene Typologie zu entwickeln und einen möglichst umfassenden Katalog der planungsrelevanten Charakteristika von Kleingartenwohnhäusern zu erstellen. Weiters sollen offene Fragen beantwortet und Empfehlungen für die bauaufgabengerechte Planung von Kleingartenwohnhäusern ausgesprochen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Allotment gardens originate from the days of self-sufficiency and holidays at home. Even today they are used for gardening as a hobby, recreation and joint activities with friends and neighbors. Who owns an allotment usually needs to accomodate to a smaller plot size, close proximity to neighbors, poor site development and infrastructure, limited development opportunities and sub-tenancy contracts. Therefore it is often people with limited financial resources who take opportunity of that modest kind of choice. Since a new zoning type for year-round living in allotments has been introduced in Vienna, allotments may serve as principal residence - a unique feature. The residential use led to a novel building type, the Kleingartenwohnhaus (-Allotment residence house-), which is subject to a strict building code. Is this type of house only a shrunk single-family home or do planning and construction differ from that of other building types? Can standard solutions from the construction of family homes be applied - like regular prefabricated or home builders- houses which are simply scaled to a smaller size - or does it require specific solutions to fully exploit the limited possibilities? Which alternative methods of construction and special types of construction components are better suited for the new task? Do the tight regulations and other constraints even pose a challenge for innovative concepts? Based on a comprehensive literature and media research, a detailed analysis of building codes, a review of built examples, interviews with planners and other interested parties as well as own considerations, the topic -Kleingartenwohnhaus- will be studied, structured and scrutinized. The objective of this exposition is to identify and interpret the relevant building regulations, to develop a typology of its own and to create a comprehensive catalog of all characteristics relevant of planning the new building type. Furthermore, remaining issues are to be solved and practical recommendations for the planning process shall be suggested.