Titelaufnahme

Titel
Die Immobilie als Wirtschaftsgut unter besonderer Berücksichtigung der neuen Herausforderungen der Standards zur Immobilienbewertung / von Konstantin Pulides
VerfasserPulides, Konstantin
Begutachter / BegutachterinAschenbrenner, Andrea-Tanja
Erschienen2014
Umfang98 Bl.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Master Thesis, 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Nationale Bewertungsverfahren / Vergleichswertverfahren / Sachwertverfahren / Ertragswertverfahren / Beleihungswertverfahren / normierte Bewertungsverfahren
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-70616 Persistent Identifier (URN)
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Die Immobilie als Wirtschaftsgut unter besonderer Berücksichtigung der neuen Herausforderungen der Standards zur Immobilienbewertung [2.51 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Masterthese beschäftigt sich detailliert mit den nationalen und normierten Bewertungsverfahren, die in Österreich seit 1992 im Liegenschaftsbewertungsgesetz Einzug gefunden haben. Darüberhinaus gibt die vorliegende Arbeit Aufschlüsse darüber, inwieweit internationale Harmonsierungbestrebungen für eine Vereinheitlichung der Bewertungsverfahren im europäischen Raum vorangetrieben werden und welche Konzepte bzw. Versuche es gegenwärtig gibt. Bei allen unterschiedlichen internationalen Bewertungspraktiken gilt nämlich ein und das gleiche: Das Ergebnis ist immer der Marktwert (Verkehrswert), die Herangehensweise jedoch nicht. Durch internationale und grenzüberschreitende Transaktionen für Immobilien gilt es diese Bewertungsverfahren zu vereinheitlichen, sodass kulturelle und ethische Problembereiche bei Bewertungsfragen minimiert werden können. Die Bewertungsanlässe sind sehr umfangreich und gelten heutzutage nicht nur vor Gericht, sondern auch im Privatsektor als wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Immobilientransaktion. Es ist von besonderer Wichtigkeit gerade hinsichtlich der Bewertungsverfahren nicht ausschließlich -alt bewährte- nationale Methoden zu verwenden, sondern auch, wenn es sinnvoll erscheint, internationale Verfahren und deren Grundsätze heranzuziehen. Immobilien sind seit der Wirtschafts- und Finanzkrise als sicheres Anlage- und Wirtschaftsgut zu betrachten. Aus diesem Grund muss sich der Gutachter auch auf ausländischen Märkten auf einen einheitlichen, allgemein gültigen Standard zur Bewertung stützen können. Dies ist primär die Aufgabe internationaler Fachverbände für Immobilienbewertung. Durch diese Bestrebungen steigt der Druck auf Gutachter/Sachverständige enorm, da diese -den Stand der Wissenschaft- wieder geben müssen und gegenwärtig nicht nur wissenschaftliche, sondern auch technische und juristische Qualifikationen benötigen. Das Berufsbild des Sachverständigen wird somit komplexer und es gilt diesen Spezialistenkreis weiter auszubilden und den hohen Standard zu sichern.

Zusammenfassung (Englisch)

Die vorliegende Masterthese beschäftigt sich detailliert mit den nationalen und normierten Bewertungsverfahren, die in Österreich seit 1992 im Liegenschaftsbewertungsgesetz Einzug gefunden haben. Darüberhinaus gibt die vorliegende Arbeit Aufschlüsse darüber, inwieweit internationale Harmonsierungbestrebungen für eine Vereinheitlichung der Bewertungsverfahren im europäischen Raum vorangetrieben werden und welche Konzepte bzw. Versuche es gegenwärtig gibt. Bei allen unterschiedlichen internationalen Bewertungspraktiken gilt nämlich ein und das gleiche: Das Ergebnis ist immer der Marktwert (Verkehrswert), die Herangehensweise jedoch nicht. Durch internationale und grenzüberschreitende Transaktionen für Immobilien gilt es diese Bewertungsverfahren zu vereinheitlichen, sodass kulturelle und ethische Problembereiche bei Bewertungsfragen minimiert werden können. Die Bewertungsanlässe sind sehr umfangreich und gelten heutzutage nicht nur vor Gericht, sondern auch im Privatsektor als wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Immobilientransaktion. Es ist von besonderer Wichtigkeit gerade hinsichtlich der Bewertungsverfahren nicht ausschließlich -alt bewährte- nationale Methoden zu verwenden, sondern auch, wenn es sinnvoll erscheint, internationale Verfahren und deren Grundsätze heranzuziehen. Immobilien sind seit der Wirtschafts- und Finanzkrise als sicheres Anlage- und Wirtschaftsgut zu betrachten. Aus diesem Grund muss sich der Gutachter auch auf ausländischen Märkten auf einen einheitlichen, allgemein gültigen Standard zur Bewertung stützen können. Dies ist primär die Aufgabe internationaler Fachverbände für Immobilienbewertung. Durch diese Bestrebungen steigt der Druck auf Gutachter/Sachverständige enorm, da diese -den Stand der Wissenschaft- wieder geben müssen und gegenwärtig nicht nur wissenschaftliche, sondern auch technische und juristische Qualifikationen benötigen. Das Berufsbild des Sachverständigen wird somit komplexer und es gilt diesen Spezialistenkreis weiter auszubilden und den hohen Standard zu sichern.