Titelaufnahme

Titel
Ein Ringstraßenbau am Schwedenplatz / von Thomas Peyer
VerfasserPeyer, Thomas
Begutachter / BegutachterinHasler, Thomas ; Brnic, Ivica
Erschienen2014
Umfang91 S. : zahlr. Ill., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Architektonischer Entwurf
Schlagwörter (EN)architectural design
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-70320 Persistent Identifier (URN)
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Ein Ringstraßenbau am Schwedenplatz [10.19 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit handelt von der baulichen Aufwertung des Schweden- und des Morzinplatzes. Die geschichtliche Erforschung des Ortes ergibt, dass dieses Areal am Rande der Innenstadt, immer schon eine Übergangszone war, die im Laufe der Zeit vor allem verschiedenste Grossinfrastrukturen der Stadt, wie Häfen, Maueranlagen oder Bahnhöfe beherbergte. Dies erklärt zu einem gewissen Teil die relative Vernachlässigung des Kais seit der Schleifung der Stadtmauern Mitte des 19. Jahrhunderts, die besonders seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges allzu offensichtlich geworden ist. Das hier behandelte Projekt schlägt deshalb vor, das Franz-Josefs Kai als den noch fehlenden Abschnitt der Ringstraße zu interpretieren, um dann folgerichtig den Ring letztendlich zm Kreis zu schliessen. Die heutige unklare Leerstelle am Schwedenplatz wird wieder zum selbstverständlichen Teil des Stadtgefüges. Das praktische Projekt beschäftigt sich mit der Bebauung des Areals mit einem der Lage angemessenen großmaßstäblichen Ringstraßenbau. Daraus ergibt sich auch die theoretische Abhandlung, die sich mit der großmaßstäbliche Fassade im Kontext der Modernen Großstadt befasst. Es wird dabei auf die beiden zentralen Begriffe Fassade und Großstadt eingegangen und versucht die wechselseitigen Wirkungen zu erforschen. Mit Dem Aufkommen der Industrialisierung setzte eine zunehmende Verstädterung ein. Die "moderne" Großstadt entstand. In Wien begann diese Phase mit der Ringstraßenzeit. Die moderne Großstadt brachte einen neuen Maßstab, neue Distanzen, neue Bautypen und auch eine bisher nicht bekannte Art des Zusammenlebens. Das alles veränderte das Gesicht und die Funktionsweise von Städten in drastischer Weise. Zur Konzeption der Gesamstadt gehört auch unweigerlich die Frage, wie sich die kleinsten Elemente, die Einzelbauten darin einfügen. Die Fassade als Bauteil der sowohl zum Haus als auch zur Stadt gehört, spielt dabei eine wichtige Rolle. Diese Arbeit versucht mit Hilfe von konkreten Beispielen und theoretischen Abhandlungen den gestalterischen Umgang mit der Herausforderung der Fassade innerhalb großstädtischer Dimension zu ergründen.

Zusammenfassung (Englisch)

This Master Thesis is dealing with the revaluation of the Area Schweden- Morzinplatz, situated on the edge of the first district of Vienna. This spacial sequence has included a multitude of megainfrastructure, which explains the obvious neglect of the quay, going hand in hand with the demolition of the Viennese townwall increasing significantly until World War II. The practical part of this Thesis suggests to close the existing gap in the ring road with a big scale structure Ringstrassenbau. Eventuelly, the neglected space will again be a part of the urban fabric. This approach is leading to the teoretical Part of my Master Thesis, which is dealing with big scale fassades in modern cities. Termology such as Fassade and City will be explained as well as their mutual effects. With the upcoming industrialisation the cities are growing and a new scale is set in place, which introduces not only bigger disances and new types of buildings but also demands a reinterpretation of social existing and social organisation, as well as the introduction of anonymity and abstraction. These are the major changements modern cities have to face. The question of how to organise a modern mega structure is a recurring topic. To answer the question how to organise the total city, even the smallest details have to be set in place. The fassade plays a major role when it comes to connecting the interior with the exterior, as one can see it as a screen that communicates between the urban and the architectural scale. To the exterior it can talks about making important references even moral concepts and to the interior it works as a frame towards city life. In the end one can say that the fassade is of central importance for the single building to finally connect to the city and to fit in or even create an urban landscape. On the basis of theoretical theories and specific examples this Master Thesis is making the challenge of structural design of big scale fassades subject of discussion.