Titelaufnahme

Titel
Virtuelle (Re-)Konstruktion der Synagoge Innsbruck nach den Plänen von Franz Baumann / Benjamin Wendl
VerfasserWendl, Benjamin
Begutachter / BegutachterinMartens, Bob
Erschienen2014
UmfangV, 163 S. : zahlr. Ill., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache. - Literaturverz. S. 159
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Rekonstruktion / Synagoge / Virtuell / Denkmalpflege / Raumgestaltung / Synagogenrekonstruktion
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-70201 Persistent Identifier (URN)
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Virtuelle (Re-)Konstruktion der Synagoge Innsbruck nach den Plänen von Franz Baumann [8.88 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Diplomarbeit "Virtuelle (Re-)Konstruktion der Synagoge Innsbruck nach den Plänen von Franz Baumann" behandelt einen Entwurf, den der Tiroler Architekt Franz Baumann (1892-1974) im Jahre 1930 für die Israelitische Kultusgemeinde in Innsbruck erstellte, welcher aber nie verwirklicht wurde. Gegenwärtig befinden sich in Franz Baumanns Nachlass nur drei Grundrisse, zwei Schnitte, ein Lageplan, zwei Perspektiven und einige Skizzen. Gerade weil sich die verfügbaren Unterlagen in Grenzen halten und nicht vollständig übereinstimmen, wurden sie mit äußerster Sorgfalt behandelt, um den Entwurf so detailgetreu wiedergeben zu können wie möglich. Eine Erweiterung der Unterlagen mit Detailplänen und Erkenntnissen aus dem weiteren Werk des Architekten ist mit Vorsicht zu genießen, da Baumann nicht auf Standardlösungen zurückgreift, sondern jedem Projekt seine eigene Sprache gibt. Dennoch gibt es zwei verwirklichte Gebäude, die der Synagoge sehr ähnlich sind (Hauptschule Hötting, Haus Ortner) und für Details herangezogen wurden. Die Arbeit endet mit der Darstellung ähnlicher Gestaltungen aus Baumanns Werk, mit der Absicht eine Art "Welt aufzubauen", in der Baumann agierte. Die Rekonstruktion erfolgte im 3D-Modell mit der Software ArchiCAD.

Zusammenfassung (Englisch)

The thesis "Virtual (Re-)Construction of the Synagogue in Innsbruck by the Plans of Franz Baumann" covers a design by the Tyrolean architect Franz Baumann (1892-1974) in the year 1930 for the Jewish Community in Innsbruck, which was never realized. At present only the following can be found in Baumann`s estate: three floor plans, two sections, a site plan, two perspective drawings and a few sketches. Because of these limited resources (which are even contradictory at some points), the reconstruction was performed with due diligence, so that the design can be rendered faithfully. Enhancing the resources with details and plans from the architect`s other buildings must be done with caution, for Baumann didn`t make use of standardized solutions but instead found an individual expression for each project. Nevertheless, he realized two buildings which are very similar to the design of the synagogue and can be consulted in the search for details: a public school in Hötting and the house "Ortner", which are both found in Innsbruck. The presentation of Baumann`s similar designs closes the thesis with the intention to show the "world" in which Baumann built. The reconstruction itself took place in a 3D-model with the software ArchiCAD.