Titelaufnahme

Titel
Werkzeuge für die Schattenräume der Stadt : Shanghai, Wien / von Nora Amélie Sahr
VerfasserSahr, Nora Amélie
Begutachter / BegutachterinFattinger, Peter
Erschienen2014
Umfang310 S. : zahlr. Ill., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Straße / Straßenraum / Intervention im öffentlichen Raum / Urbanismus / Shanghai / Tricycle / Lastenrad / Kong Wen / dongdongfan
Schlagwörter (EN)Street / Streetscape / Intervention in Public Space / Urbanism / Shanghai / Tricycle / Kong Wen / dongdongfan
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-69908 Persistent Identifier (URN)
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Werkzeuge für die Schattenräume der Stadt [35.45 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Straße ist ein öffentlicher Raum, der uns so geläufig ist, dass wir ihn kaum wahrnehmen. In Shanghai ist sie ein Lebensraum, in Wien viel zu oft nur Verkehrsfläche und Parkraum. Das zunehmende Wachstum und die Verdichtung der Städte stellen den Straßenraum vor große Herausforderungen. Meine Masterarbeit ist eine Aufforderung zur Entdeckung von verborgenen Potenzialen im Straßenraum und appelliert an die Förderung spontaner Architektur. Die Straße, die der Urbanismus geometrisch festlegt, wird durch den Gehenden in einen Raum verwandelt. Straßenräume bilden unsere Alltagsräume, an denen wir viel über unsere Kultur, Politik und Ökonomie ablesen können. Ein Blick nach Shanghai weist daher über europäische Sicht- und Denkweisen hinaus, hinterfragt unsere gewohnte Auffassung und die Rolle, die wir ihr als öffentlichen Raum zuschreiben. Die Bedeutung der Raumwahrnehmung wird durch die bildbasierte Forschung, aber auch durch die Gegenüberstellung von asiatischen und europäischen Raumverständnissen, dargestellt. Fotografische, subjektive Eindrücke werden von theoretischen Überlegungen begleitet. Wort und Bild ergänzen einander und produzieren auf ihre Weise eine spezifische Art von Wissen. Weitere "Werkzeuge" helfen dabei Antworten auf folgende Forschungsfragen zu liefern: Inwiefern produziert menschliches Handeln öffentlichen Raum?

Zusammenfassung (Englisch)

The street is a public space, which is so familiar to us that we hardly notice it. In Shanghai it represents the setting for every day life, whereas in Vienna it is more of a traffic area and a parking space. The increasing growth and densification of cities represent a big challenge for the street space. The framework of my study invites to discover the hidden potentials of this urban space and promotes spontaneous architecture. Street spaces represent our everyday surroundings from which we can learn a lot about our culture, politics and economics. A close look at Shanghai therefore points beyond the European ways of thinking and perception, questioning our usual conception, providing a basis for the development of creative criteria and proposing new strategies for the use of urban street spaces. The meaning of "spatial perception" is being explored through an image-based research, but also through the juxtaposition of Asian and European understanding of the urban space. Other "tools" help providing an answer to the following research questions, such as: To what extent does human behavior produce the "city"? What actions produce certain spaces? What can we learn from the prevailing in order to improve the quality of public spaces?