Titelaufnahme

Titel
Hotel Refugium / von Matthias Kastl
VerfasserKastl, Matthias
Begutachter / BegutachterinAndritz, Inge
Erschienen2014
Umfang60 S. : Ill., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Hotel / Mieming / Tirol / Refugium
Schlagwörter (EN)hotel / Mieming / Tyrol / refugium
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-69198 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Hotel Refugium [32.27 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Vor dem Hintergrund des Strukturwandels und des damit einhergehenden Identitätsverlustes der peripheren Regionen Tirols widmet sich die vorliegende Diplomarbeit dem Weiterbauen am Land. Weiterbauen steht in diesem Zusammenhang, ohne die eigene Gesinnung und die Entstehungszeit zu leugnen, für eine reflektierte Fortschreibung der gebauten Kultur. Die konkrete Entwurfsarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Hotel, einem Haus für Gäste. Ausgehend von einer realen Anforderung definiert das vorliegende Projekt Parameter für ein orts- und kulturverträgliches Bauen touristischer Infrastruktur in einem alpinen, über Jahrhunderte landwirtschaftlich geprägten Kontext. Ziel ist die zeitgemäße Anknüpfung an die historische Kulturlandschaft. Als Analogie zur tradierten Bauweise der anonymen bäuerlichen Architektur Tirols definieren sich die einzelnen Gebäude des Hotels als Holzbauten. Ein Geviert aus dunklem Lärchenholz steht im Dialog zur Umgebung und den punktuell in die Landschaft eingestreuten archaisch anmutenden Nutzbauten der Region. Die Gliederung in vier Baukörper bedingt einerseits eine feinere, dem Ort angemessene Körnung des Maßstabes und eröffnet andererseits atmosphärische Momente in der Erschließung des Hotels. Das konturformende, dem Kontext entsprechende Satteldach versteht sich als Zitat an die tradierte Bauform der Region. Ein Hotel als Ort des Rückzugs, der Ruhe und Entspannung inmitten intakter Natur. Ein Refugium.

Zusammenfassung (Englisch)

The diploma project addresses continuation of constructing buildings in the countryside. The structural change accompanied by the loss of identity of the peripheral region in Tirol is the base of the thesis. Continuation of constructing buildings means in this context to keep to the own attitude and time of origin a reflected accrual work of building culture. The architects plan is about a hotel, a house for guests. Referring to real conditions the project defines parameter for building touristic infrastructure in the alps with focus on the location and the agricultural background over centuries. The objective is a suitable connection to the historical cultural landscape. Based on the anonymous agricultural architecture in Tirol the objects of the hotel are built in timber. A square of dark larch wood is corresponding with the landscape and the buildings of the region which seem to be archaic. The structure of four main bodies allows a more gentle small scale and moments of atmosphere in developing the hotel. The saddle roof which is forming the shape of the building, is related to the context and can be seen as a quotation to the traditional type of construction in the region. The hotel being a safe haven - silence and relaxation in the middle of pure nature.