Titelaufnahme

Titel
Eignungskriterien für auftauende Streumittel / von Carina Müller
VerfasserMüller, Carina
Begutachter / BegutachterinBlab, Ronald ; Hofko, Bernhard
Erschienen2014
Umfang75 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Streumittel
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-68421 Persistent Identifier (URN)
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Eignungskriterien für auftauende Streumittel [6.79 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der Winterdienst in Österreich hat eine große Bedeutung sowohl in wirtschaftlicher, personeller und sicherheitstechnischer Hinsicht. In erster Linie bedeutet der Winterdienst für viele Straßennutzer die Erhaltung der Verkehrssicherheit auf den Straßen trotz winterlicher Verhältnisse. Die Befahrbarkeit soll durch präventive Vorsorge und durch den regelmäßigen Einsatz von Räum- und Streufahrzeugen sichergestellt werden. Da das österreichische Straßennetz mit 2.185 km Autobahnen und Schnellstraßen, 33.639 km Landesstraßen und 78.766 km Gemeindestraßen sehr dicht vernetzt ist [1], werden große Mengen an auftauenden Streumitteln benötigt. In den letzten Jahren wurden im Schnitt 345.000 Tonnen Salz in einer Winterdienstperiode in Österreich verbraucht [2]. Ziel dieser Arbeit ist es, Eignungskriterien für auftauende Streumittel in verschiedenen klassifizierenden Versuchen festzulegen, sodass eine Wiederholbarkeit und Vergleichbarkeit der Versuche insbesondere bei der Verwendung/Anwendung neuerer alternativer Streumittel gewährleistet werden kann. Zur Bestimmung der Gefrierpunktverläufe verschiedener Solekonzentrationen werden acht Kunststoffflaschen mit einem Solegemisch (¿¿¿¿¿¿¿¿, ¿¿¿¿¿¿¿¿2 oder ¿¿¿¿¿¿¿¿2) bis zum eutektischen Punkt gefüllt, mit einem Temperaturfühler versehen und im Klimaschrank gefroren. Es wird dabei der Gefrierpunkt in Abhängigkeit der jeweiligen gewählten Solekonzentration bestimmt. Die Tauwirksamkeit fester Taumittel (¿¿¿¿¿¿¿¿)wird mit Hilfe verschiedener Kornklassen in Abhängigkeit von der Einwirkzeit bestimmt. Auf bereits vorher erzeugten Eisplatten wird im Klimaschrank eine konstante Menge an Salz aufgebracht und nach Ablauf der jeweiligen Einwirkzeit die getaute Eismenge berechnet. Für die Bestimmung der Tauwirksamkeit flüssiger Taumittel (¿¿¿¿¿¿¿¿, ¿¿¿¿¿¿¿¿2 oder ¿¿¿¿¿¿¿¿2) wird die Solekonzentration in Abhängigkeit der Einwirkzeit bestimmt. Hierzu werden vo einer Vertiefung erzeugt, auf die im Klimaschrank die Sole aufgetragen wird. Nach Ablauf der Einwirkzeit wird die Menge an getautem Eis bestimmt. Die Untersuchung der Gefrierpunktverläufe ausgewählter Taumittel ergab, dass sich Natriumchlorid (¿¿¿¿¿¿¿¿) für die reguläre und kostengünstigste Streuung am besten eignet, Eignungskriterien für auftauende Streumittel jedoch bei Temperaturen unter -10°C durch Calcium- und Magnesiumchlorid (¿¿¿¿¿¿¿¿2 und ¿¿¿¿¿¿¿¿2) ergänzt werden sollte. Ein ergänzender Versuch zur Tauwirksamkeit von ¿¿¿¿¿¿¿¿ zeigte, dass die Tauwirksamkeit dieses festen Taumittels kaum von der gewählten Kornklasse abhängig ist, jedoch gerade bei kurzen Einwirkzeiten die feine Kornklasse 0,125/1,0 bessere Ergebnisse zeigt. Ein letzter Versuch schließlich zur Tauwirksamkeit flüssiger Taumittel ergab unterschiedliche Anwendungsempfehlungen von ¿¿¿¿¿¿¿¿ und ¿¿¿¿¿¿¿¿2 in Abhängigkeit von Temperatur und Einwirkzeit.

Zusammenfassung (Englisch)

The winter service in Austria is of great importance, from both an economic, personnel and safety standpoint. The first line of winter maintenance means: the maintenance of traffic safety on the oads despite wintry conditions for many road users. The navigability is to ensure preventive care as well as regular use of clearing and gritting vehicles. Since the Austrian road network is a complex combination, made up of 2,185 km of motorways and highways, 33,639 km provincial roads and 78,766 km local roads, this naturally/obviously/defiantly requires large amounts of thawing broadcasting agents. In recent years, on average, 345.000 tons of salt were utilized during winter service in Austria. The aim of this work is to determine the criteria for the thawing and scattering agents in various classified experiments, so that the repeatability and comparability of experiments can be ensured with others, specifically with newer broadcasting agents. To determine the freezing point curves of different brine concentrations (¿¿¿¿¿¿¿¿, ¿¿¿¿¿¿¿¿2 or ¿¿¿¿¿¿¿¿2) , eight plastic bottles with a mixture of brine are filled to the eutectic point provided with a temperature sensor and frozen in a climate chamber. The freezing point is determined as a function of the respective selected brine concentration. The thawing process solid de-icing (¿¿¿¿¿¿¿¿) agents are determined with the help of various grain sizes as a function of exposure time. On previously generated ice sheets, a constant amount of salt is applied, and after the end of each exposure the amount of ice thawed in the climatic chamber is calculated. For the determination of liquid de-icing agents thawing process (¿¿¿¿¿¿¿¿, ¿¿¿¿¿¿¿¿2 oder ¿¿¿¿¿¿¿¿2), the brine concentration, is determined as a function of exposure time. For this purpose, prior to commencement of the ice sheets with a well produced to which the brine is applied in a climate chamber. After treatment, the a is determined by thawed ice. The investigation of freezing profiles of selected de-icing agents showed that sodium chloride (NaCl) for the regular and cost-effective scattering is most suitable, however, it should be complemented at temperatures below -10 ° C by calcium and magnesium chloride. Eignungskriterien für auftauende Streumittel An additional study to the thawing process of NaCl showed that the thawing process as a fixed thawing agent is hardly dependent on the chosen grain class, but just for short exposure times, the fine grain class is 0.125 / 1.0 superior. A last attempt to finally the thawing process liquid de-icing agents showed different recommendations for use of NaCl and CaCl as a function of temperature and contact time.