Titelaufnahme

Titel
Univercity Expanded - Entwurf einer neuen urbanen Topografie für den TU Campus / Narta Dalladaku
VerfasserDalladaku, Narta
Begutachter / BegutachterinBerthold, Manfred
Erschienen2013
Umfang119 S. : zahlr. Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Mag.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Architektonischer Entwurf
Schlagwörter (EN)architectural design
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-65782 Persistent Identifier (URN)
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Univercity Expanded - Entwurf einer neuen urbanen Topografie für den TU Campus [15.22 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Aus aktuellem Anlass ist das Thema dieser Arbeit die sich verschlimmernde Problematik des Mangels an Zeichensaalplätzen für Architekturstudenten an der TU Wien. Mit diesem Projekt soll ein Vorschlag geboten werden, den Campus der TU Wien vor Ort am Karlsplatz in Richtung Staatsoper unterirdisch zu erweitern - und damit die Sicht auf die Oper freizugeben sowie die Innenstadt und ihre historischen Bauwerke visuell und strukturell besser mit dem Karlsplatz zu verknüpfen. Die neue Campusstruktur entwickelt sich unterirdisch neben der Karlsplatzpassage und dem Wienfluss und sieht oberirdisch eine Erweiterung des Grünraums Resselpark vor. Dieser weit begrünte -Central Park- fungiert mit seinen unterirdischen neuen Nutzungen als Verteiler und Vermittler und bietet neben einer Erweiterung der Kapazität der TU Wien Erholungsmöglichkeiten. Das ursprünglich aus einem funktionellen und quantitativen Mangel heraus entwickelte Projekt erweitert und bereichert den Ort auf städtebaulicher Ebene und ist in einem übergeordneten, multifunktionalen Kontext angelegt, der darauf ausgerichtet ist, verschiedene Nutzungssequenzen, Nutzer und Nutzerhierarchien intelligent und effizient zu verbinden und Mehrwert und Aufenthaltsqualitäten zu schaffen. Doch das Projekt bietet nicht nur einen Lösungsvorschlag im städtebaulichen Maßstab, sondern wagt auch den Sprung ins Detail und dient somit als Anstoß zur Lösung von den kleinsten vorgesehen Sturkturen - den studentischen Arbeitsplätzen. Diese sind modular angelegt und können gemeinsamt mit mobilen Trennwänden auf individuelle wechselnde Bedürfnisse und Arbeitsszenarien adaptiert werden. Letztendlich ist das Projekt als Brückenschlag zwischen Bildung und kulturellen Einrichtungen zu verstehen, und löst nicht nur ein städtebauliches und räumliches Problem, sondern bietet Nutzern und Besuchern den Mehrwert des zentralen Parks und bringt somit die Stadt näher an den Campus.

Zusammenfassung (Englisch)

The current relevant topic of atelier spaces- shortage for architecture students at the Technical University of Vienna constitutes the main focus of this diploma project. Its aim is to solve this problem, by expanding the TU campus underground - next to the Karlsplatz and towards the Vienna State Opera. In doing so, a direct view of the opera is made possible and a better visual and structural integration of the Karlsplatz with the city center and its historical buildings is achieved. The new campus structure emerges underground next to the Karlsplatz-passage and the Wien river and envisions an over ground extension of the Resselpark green area. This new -central park- and its newly created underground functional and interconnected space, not only allows for an increase of the University-s capacity but also serves as a recreational area for students, staff and visitors. The concept, which originates from a functional and quantitative deficiency, envisages an expansion and enrichment of the location, from an urban point of view, and is part of a higher-level, multifunctional context, which aims at combining in a practical and efficient manner different types of utilization and leads to an added value for its users. Not only the design presents an elaborate suggested solution on an urban level, but also ventures into details and provides answers for its smaller-scale structures such as the students- working spaces. These are laid out modularly and can be modified and adapted according to individual needs and different working scenarios. Ultimately the project can be regarded as an attempt to bridge educational and cultural faculties. Besides providing an architectonic solution for an urban and spatial problem, it also offers to the students and visitors the benefits of a connecting central park, that brings the city center a step closer to the campus.