Titelaufnahme

Titel
Barrierefreiheit im öffentlichen Raum - Universal Design am Beispiel des Flughafens Wien : Hilfestellung durch bauliche, technische und persönliche Unterstützung an Menschen mit eingeschränkter Mobilität / von Georg Werner Weidlinger
VerfasserWeidlinger, Georg Werner
Begutachter / BegutachterinKlenovec, Monika
Erschienen2014
UmfangIV, 68 Bl. : Ill.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Master Thesis, 2014
Anmerkung
Literaturverz. S. 64 - 66
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Rechte von Menschen mit Behinderung / Allgemeine Menschenrechte / Mobilitätsbeeinträchtigte Menschen / Barrierefreiheit / Mobilität auf EU ¿ Flughäfen / Wiener Flughafen / taktiles Bodenleitsystem / Sehbeeinträchtigung / Mobilitätsschalter / Landesbauordnungen
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-65733 Persistent Identifier (URN)
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Barrierefreiheit im öffentlichen Raum - Universal Design am Beispiel des Flughafens Wien [1.55 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Flughafen Wien bietet jaehrlich mehr als 20 Millionen Menschen die Basis fuer eine oertliche Veraenderung. Sei es als Eingangsportal in ein neues Land oder eine neue Stadt. Er ist aber auch das Ausgangsportal in andere Gegenden dieser Welt. Oftmals ist er selbst das eigentliche Ziel, dann dient er als Durchgangsportal zwischen zwei Sphaeren. Geht man davon aus, dass nahezu 30% der Menschen eine koerperliche und /oder geistige Behinderung, zwischen partiell und vollstaendig haben, erkennt man, wie viele Passagiere/Kunden davon betroffen sein koennen. Damit wird die Notwendigkeit des -Universal Designs- auch in Zahlen greifbar. Es geht dabei nicht ausschließlich darum, Menschen eine Moeglichkeit zu bieten sich frei und uneingeschraenkt bewegen zu koennen, nein, es geht vielmehr darum, eine Umgebung fuer alle zu schaffen. Denn nicht der Mensch ist behindert, sondern seine Umgebung behindert ihn Mensch zu sein. Diese Erkenntnis hat sich aus den Frageboegen, die Teil der Arbeit waren, heraus kristallisiert. Ein selbstaendiges, auf den viel zitierten Menschenrechten basierendes Leben, das auf Gleichberechtigung beruht und sich auch darauf beruft, ist das deklarierte Ziel. Positiv dazu bei traegt eine Umwelt, in der sich jede Frau und jeder Mann, egal welches Handicap sie oder er traegt selbstaendig behaupten kann. Gesetze, Verordnungen, Richtlinien, Konventionen - in ihnen allen, wird die Chancengleichheit von Menschen mit Handicap als Postulat vorgegeben. Auch wenn dann trotzdem auffaellt, das in erster Linie monetaere Hilfestellung und Unterstuetzung als wesentliche Maßnahme zur Gleichberechtigung dienen muessen. Bei einigen wird es ohne Hilfestellung nie gehen. Die meisten anderen jedoch, stellen die Eigenstaendigkeit ueber die Abhaengigkeit von anderen. Integration oder Inklusion ist ein, vielleicht nicht ausgesprochener, Wunsch, der verwirklicht werden soll. Bauliche, technische und persoenliche Maßnahmen, welche die Bewegungsfreiheit in einem Gebaeude dieser Dimension leichter machen, sind zum Großteil am Flughafen umgesetzt. Andere notwendige Entscheidungen warten noch auf ihre Umsetzung. Einiges wird wohl nie so gestaltet werden koennen, dass es der Zufriedenheit der Betroffenen, aber auch aller anderen Benutzern des Airports, entspricht. Wenn dieser Zustand jemals eintritt, kann man wirklich von einem -Universal Design- sprechen.

Zusammenfassung (Englisch)

Der Flughafen Wien bietet jaehrlich mehr als 20 Millionen Menschen die Basis fuer eine oertliche Veraenderung. Sei es als Eingangsportal in ein neues Land oder eine neue Stadt. Er ist aber auch das Ausgangsportal in andere Gegenden dieser Welt. Oftmals ist er selbst das eigentliche Ziel, dann dient er als Durchgangsportal zwischen zwei Sphaeren. Geht man davon aus, dass nahezu 30% der Menschen eine koerperliche und /oder geistige Behinderung, zwischen partiell und vollstaendig haben, erkennt man, wie viele Passagiere/Kunden davon betroffen sein koennen. Damit wird die Notwendigkeit des -Universal Designs- auch in Zahlen greifbar. Es geht dabei nicht ausschließlich darum, Menschen eine Moeglichkeit zu bieten sich frei und uneingeschraenkt bewegen zu koennen, nein, es geht vielmehr darum, eine Umgebung fuer alle zu schaffen. Denn nicht der Mensch ist behindert, sondern seine Umgebung behindert ihn Mensch zu sein. Diese Erkenntnis hat sich aus den Frageboegen, die Teil der Arbeit waren, heraus kristallisiert. Ein selbstaendiges, auf den viel zitierten Menschenrechten basierendes Leben, das auf Gleichberechtigung beruht und sich auch darauf beruft, ist das deklarierte Ziel. Positiv dazu bei traegt eine Umwelt, in der sich jede Frau und jeder Mann, egal welches Handicap sie oder er traegt selbstaendig behaupten kann. Gesetze, Verordnungen, Richtlinien, Konventionen - in ihnen allen, wird die Chancengleichheit von Menschen mit Handicap als Postulat vorgegeben. Auch wenn dann trotzdem auffaellt, das in erster Linie monetaere Hilfestellung und Unterstuetzung als wesentliche Maßnahme zur Gleichberechtigung dienen muessen. Bei einigen wird es ohne Hilfestellung nie gehen. Die meisten anderen jedoch, stellen die Eigenstaendigkeit ueber die Abhaengigkeit von anderen. Integration oder Inklusion ist ein, vielleicht nicht ausgesprochener, Wunsch, der verwirklicht werden soll. Bauliche, technische und persoenliche Maßnahmen, welche die Bewegungsfreiheit in einem Gebaeude dieser Dimension leichter machen, sind zum Großteil am Flughafen umgesetzt. Andere notwendige Entscheidungen warten noch auf ihre Umsetzung. Einiges wird wohl nie so gestaltet werden koennen, dass es der Zufriedenheit der Betroffenen, aber auch aller anderen Benutzern des Airports, entspricht. Wenn dieser Zustand jemals eintritt, kann man wirklich von einem -Universal Design- sprechen.